19 erfolgreiche Autoren, Blogger, Coaches und Unternehmer verraten ihre unrealistischsten Ziele

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Hast Du große Ziele? Hast Du einen Lebenstraum?

Jeder Mensch hat Ziele und Träume. Und jeder Mensch hat das Potential diese Träume und Ziele auch zu verwirklichen. Und dennoch schaffen es nur wenige ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und die eigenen Träume zu verwirklichen.

Woran liegt das?

Eines der allergrößten Hindernisse ist das eigene, limitierte Denken. Die meisten Menschen trauen es sich ganz einfach nicht zu und halten es für unrealistisch ihre Träume leben zu können oder ihre ganz großen Ziele zu erreichen. Sie blicken voller Ehrfurcht auf Menschen, die erfolgreich sind oder bereits das tun, was sie gerne machen würden und glauben, dass sie selbst niemals in der Lage wären es ihnen gleich zu tun. Sie glauben, dass andere Menschen begabter sind, keine Ängste haben, mutiger sind oder vielleicht auch einfach nur mehr Glück im Leben haben.

Die Wahrheit ist:

Menschen, die ihre großen Ziele erreichen sind keine Übermenschen. Sie sind nicht begabter als Du oder Ich. Auch erfolgreiche Menschen haben mit Ängsten und Zweifeln zu kämpfen. Auch sie hielten ihre Ziele zunächst für unrealistisch und unerreichbar.

Und um das zu verdeutlichen, und mir selbst ein kleines „unrealistisches“ Ziel für den Start dieses Blogs zu setzen, habe ich 19 erfolgreichen Menschen die folgende Frage gestellt:

„Was ist das „unrealistischste“ Ziel, das Du je erreicht hast und was hast Du daraus für Dich gelernt?“

Die Antworten auf diese Frage haben mich überwältigt, inspiriert und unglaublich motiviert und ich hoffe, dass es Dir genau so geht.

Die Antworten stammen von ganz unterschiedlichen Menschen und Charakteren. Sie sind Autoren, Berater, Blogger, Coaches, Digitale Nomaden, Gründer, Investoren, Unternehmer. Jeder steht an einem anderen Punkt seines Lebens, hat unterschiedliche Prioritäten, Stärken und Schwächen. Jeder von ihnen hat ganz eigene Ziele und Träume.

Aber sie alle gehen ihren ganz eigenen Weg, übernehmen Verantwortung für ihr Leben und helfen und beeinflussen ihr Umfeld, ihre Fans und Follower auf ihre ganz eigene eine Art und Weise. Und sind darum erfolgreich.

Die Antworten zeigen eindrucksvoll, dass es keine Rolle spielt wie alt Du bist oder wo Du herkommst. Alles was zählt ist es zu wissen was Du willst. Loszulegen, weiterzumachen und nicht aufzugeben.

Unrealistische Ziele zu erreichen ist nicht einfach. Aber es ist möglich.

Und nun ohne Dich weiter auf die Folter zu spannen.

Bühne frei….

Stefan Merath – unternehmercoach.com

Stefan ist Unternehmer, Unternehmercoach, Bestseller Autor und Gewinner des deutschen Strategiepreis 2009.

„Das unrealistischste Ziel war sicherlich Richard Branson nach Deutschland zu holen.
Vom 21.-23.3.2014 brachte ich in Hamburg über 1.200 Unternehmer zu Light the Fire zusammen. Auf der Bühne waren Richard Branson, deutsche Unternehmer wie Titus Dittmann und Tim Mälzer und die Creme de la Creme der deutschen Rednerszene wie Bodo Schäfer, Alexander Christiani und ich. Der Spirit wurde von den allermeisten Teilnehmern als bahnbrechend und mitreißend beschrieben.

Wie es dazu kam und welche Erkenntnisse ich daraus gewinnen konnte habe ich in einem sehr ausführlichen Nachtrag zusammengefasst: www.unternehmercoach.com/coach-unternehmer-coaching-drei-mythen-vier-erfolgsregeln-grosse-ziele-visionen.htm.“

Mario Schneider – afoma.de

Mario ist seit vielen Jahren erfolgreicher Internet Marketer und Gründer der Akademie für Online Marketing

„Dass sich das Babyschlaf-eBook, das ich vor 7 Jahren als 17 Jähriger geschrieben habe mittlerweile mehrere tausend Mal übers Internet verkauft hat und nun auch auf Italienisch und Englisch erschienenen ist. Daraus habe ich erkannt , dass man sich, egal zu welchem Thema, alles selbst beibringen kann, solange man Lesen und Schreiben kann und dass dieses Wissen wiederum das Leben anderer verbessern kann. Jeder hat also etwas in sich, was anderen eine Hilfe sein kann. Deswegen heißt mein Unternehmen heute Spreadmind, weil es anderen hilft, ihr Wissen übers Internet zu verbreiten, um damit das Leben anderer zu verbessern.“

Jana Schuberth – janaschuberth.com

Jana ist Beraterin, Coach und Speaker im Bereich des Human Potential und ist die Veranstalterin von aliveinberlin.com

„Vor einem Jahr habe ich endlich angefangen die erste Alive in Berlin Konferenz zu planen, die erste Lifestyle und Transformations-Konferenz, die sich mit den wichtigsten Aspekten des Lebens befasst und zukunftsinteressierte Menschen aus ganz Europa mit international erfolgreichen Experten, Visionären und Change-Makern aus allen Lebensbereichen vernetzt.

Über zwei Jahre lang habe ich es nicht für möglich gehalten mit meinen privaten Mitteln, ohne große Email Liste, Twitter Following, veröffentlichtem Buch oder Doktor-Titel so etwas Großes zu veranstalten und eine Europäische Community zu gründen.
Ein Schritt nach dem anderen, und Ende Mai 2014 sind dann 150 Menschen aus 19 Ländern in Berlin zusammen gekommen und haben ein umwerfend tolles Wochenende zusammen verbracht und ernsthafte persönliche Veränderungen vorgenommen. Es war das größte Projekt meines Lebens bis dahin und ein voller Erfolg. Wir arbeiten schon jetzt an Alive in Berlin 2015!“

Conni Biesalski – planetbackpack.de

Conni betreibt einen der größten deutschen Reiseblogs und ist Mitgründerin des Blog Camp

„Überall zu leben und zu arbeiten, absolute Ortsunabhängigkeit zu erreichen.

Ich war sehr skeptisch am Anfang, als ich von Leuten gelesen habe, die online ihr Geld verdienten und das quasi von überall machen konnten.
Aber mir war klar, dass ich genau das wollte und ich bereit war es auszuprobieren, koste es was es wolle. Ich musst dem ganzen eine Chance geben, auch wenn es mir noch so unrealistisch erschien. Einen Plan B hatte ich nicht.

Nachdem ich die ersten paar Schritte in die Richtung meines Zieles unternommen hatte, wurde es immer realistischer und erreichbarer.

Und heute? Ich lebe mein unrealistisches Ziel, meinen verrückten Traum: Ich lebe und arbeite überall mit einem Online Business, das mich jeden Tag glücklich macht.

Was mir am meisten geholfen hat: Mich mit Menschen zu umgeben, die dasselbe Ziel verfolgten oder es schon erreicht hatten.
Als Einzelkämpfer fühlt man sich oft alleine und lässt sich leicht entmutigen.

Mittlerweile bin ich überzeugt davon, dass wenn ich mir immer nur realistische Ziele gesetzt hätte, mein Leben nicht so erfüllend und bedeutsam wäre wie es heute ist.

Keiner hat je gesagt, dass es einfach wäre, aber es ist es definitiv wert.

“Shoot for the moon, even if you miss it, you will land among the stars.”“

Helmut Ament – helmut-ament.de

Helmut ist Selfmade Millionär, Autor, Coach und Speaker.

„Mein „unrealistischstes Ziel war als Arbeitersohn „Millionär“ zu werden. Nun ich habe es geschafft – mit viel Engagement und dem unbändigen Willen es zu schaffen. Das war nicht immer einfach… aber wenn ich etwas gelernt habe – dann: Wenn man etwas wirklich schaffen will, kann man es auch erreichen. Seit vielen Jahren bin ich finanziell frei – Privatier, wie man so schön sagt – und helfe auch anderen Menschen deren Ziele zu erreichen, ihnen den Mut zu geben das „Abenteuer Erfolg“ erfolgreich umzusetzen.“

Thomas Mangold selbst-management.biz

Thomas ist mehrfacher Buchautor, Blogger, Sportmentaltrainer und Selbstmanagement Spezialist.

„Mein unrealistischstes Ziel, das ich je erreicht habe ist es ein Buch geschrieben zu haben (mittlerweile sogar mehrere). Ich war im Unterrichtsfach Deutsch nie besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht. Interesse hatte ich am schreiben eigentlich kein wirkliches. Für mich waren die Schularbeiten und Test mehr lästige Pflicht als Vergnügen.

Selbst als ich dann zu bloggen begann, konnte ich mir nie vorstellen, dass ich mal ein Buch in Händen halten würde, dass meinen Namen als Autor trägt. Je mehr ich durch das bloggen zu schreiben begann, umso mehr faszinierte es mich. Plötzlich machte es mir Spaß zu schreiben! Warum das so kam, kann ich heute nicht mehr nachvollziehen. Auf alle Fälle fasste ich irgendwann den Gedanken ein eigenes Buch zu veröffentlichen.

Selbst zu diesen Zeitpunkt schien mir eine tatsächliche Veröffentlichung noch weit entfernt. „Wer weiß ob ich überhaupt einen Verlag finde, der es veröffentlichte.“ Trotzdem begann ich zu schreiben und es machte mir großen Spaß daran zu arbeiten. Im Laufe des Schreibprozesses stieß ich dann immer wieder auf das Thema Selbst-Publishing und las mich in die Materie ein. Die scheinbar unüberwindbare Hürde einen Verlag zu finden verschwand immer mehr und es kristallisierte sich immer mehr heraus, dass ich dieses Buch selbst veröffentlichen werde.

Und so war es dann auch. Es kostete zwar noch immer einige Mühen und es gab nach wie vor einige Hürden und Hindernisse zu nehmen, aber es klappte. Und dann war es so weit, ich hielt mein erstes gedrucktes Buch in meinen Händen. Ein geniales Gefühl.

Was ich daraus lernte:

Es gibt meist mehr Wege zum Ziel, als auf den ersten Blick sichtbar sind:
Wie in meinem Fall der Weg über das Self-Publishing. Lange wusste ich von dieser Materie nichts. Es ist daher ratsam sich immer erst genau zu informieren, bevor man ein Ziel als unrealistisch abtut.

Plane nicht ewig, sondern beginne so schnell wie möglich mit der Umsetzung:
Erst die Praxis zeigt, wo die Probleme und Hürden tatsächlich liegen. Was vorher als Problem gesehen wurde, stellt sich im Nachhinein möglicherweise als harmlos heraus. Dafür tauchen möglicherweise andere auf, mit denen man nicht gerechnet hat. Die Wahrheit liegt in der Praxis und nicht in der Theorie.

Egal wie groß und wie unrealistisch das Ziel auch sein mag: Versuche es!
Ich sehe das so: Besser man versucht es und scheitert, als man versucht es nicht und muss sich dann selbst ein Leben lang vorwerfen es nicht versucht zu haben.“

Martin Glanert – mobile-lifestyle-revolution.com

Martin ist Online-Unternehmer und Coach und führt die Video-Interview Reihe netrepreneurs.de

„Mein most unrealistic goal ist sicherlich nicht eine einzige Sache, sondern die Kombination aus verschiedenen Dingen. Nämlich eine Familie zu gründen, in Indien zu leben und meiner Leidenschaft zu folgen, sprich das machen zu können, was mich erfüllt.

Das war immer ein „Traum“ und ich habe eigentlich nicht erwartet, dass es sich so schnell in die Wirklichkeit umsetzen wird.“

Sebastian Canaves – Off-the-path.com

Sebastian betreibt einen der erfolgreichsten deutschen Reiseblog, veranstaltet Blog Camps und ist Mitgründer von transit-media.net

„Als ich in Bangkok meinen Job als Marketing Berater an den Nagel gehängt habe, habe ich mir vorgenommen, ein gut laufendes Unternehmen rund ums Reisen aufzubauen. Ich hatte große Zweifel und fragte mich, ob ich das jemals irgendwann hinbekommen würde. Denn ich bin mein größter Kritiker. Am Strand von Ton Sai Beach in Thailand habe ich dann einen Fischer getroffen, der mir folgenden Spruch auf den Weg gab: “If you are really passionate about something, success will come along.”

Ich habe mich nun zwei Jahre auf den Hosenboden gesetzt und richtig hart gearbeitet. In der Zwischenzeit musste ich viel Gegenwind aushalten und habe trotzdem weitergemacht. Mein Arbeitspensum betrug an manchen Wochen weit über 100 Stunden, aber das hat mir zu keinem Zeitpunkt etwas ausgemacht, weil es mir total Spaß gemacht hat. Das Reisen ist schon immer ein großer Bestandteil meines Lebens gewesen und seit meinem 14 Lebensjahr, als ich mein erstes Business hochgezogen habe, wusste ich, dass ich irgendwann selbstständig sein möchte.

In den letzten Jahren ist es mir aber auch immer wichtiger geworden, mein Wissen weiterzugeben und anderen auf dem Weg zur Selbstständigkeit zu helfen. Ich bin Mentor für einige ausgewählte Blogger, habe mit Conni den Blog Camp Onlinekurs erstellt und mit Transit Media helfen wir anderen Reisebloggern von ihren Blogs zu leben.

Wenn ich eines in den letzten Jahren gelernt habe, dann dass es ohne Leidenschaft und ohne eine Vision sehr schwer ist wirklich etwas zu erreichen. Denn sobald etwas Gegenwind kommt, kann es echt schwer sein, dies an einem abperlen zulassen. Eine Vision ist manchmal also wie ein zweiter Panzer!“

Sebastian Czypionka – bonek.de

Sebastian ist erfolgreicher Internetmarketer und Blogger

„Mein unrealistischtes Ziel war mit 16 Jahren. Da habe ich mir sehnlichst ein eigenes Auto gewünscht. Es sollte nicht irgend ein Auto sein, sondern ein Audi A3, das damals neue Modell (2001). Problem an der Sache war, dass ich erstens kein Geld dafür hatte (So ein Auto hat damals etwa 20.000 DM gekostet!) und noch gar kein Führerschein für das Auto machen durfte. Dieser Wunsch war jedoch so stark, dass ich verschiedene Dinge probiert habe, um mir diesen Traum mit 18 Jahren zu erfüllen. 2 Jahre später hatte ich es dann auch geschafft. Mit 18 Jahren habe ich über das Internet mit eigenen Webseiten und Affiliate-Marketing mehr als 10.000 Euro verdient und habe mir dann kurz nach meinem Geburtstag einen schwarzen einjährigen Audi A3 gekauft. “

Feli Hargarten – travelicia.de

Feli ist digitale Nomadin und Bloggerin. Sie ist Mitgründerin und Veranstalterin der DNX, der ersten Konferenz für digitale Nomaden dnx-berlin.de

„Ich fand es extrem unrealistisch meine Reiseleidenschaft mit meinem Arbeitsleben zu verbinden und gleichzeitig noch eine Beziehung zu führen. Dieses Ziel habe ich jedoch schneller erreicht als gedacht.

Gelernt habe ich dass man einen starken Willen und Durchhaltevermögen braucht um sich seinen „Traum-Lifestyle“ selber zusammen zu basteln. Man muss aber selber aktiv werden und nicht glauben, dass alles von alleine passiert. Wichtig ist wirklich herauszufinden wie man Leben möchte, es aufzuschreiben und Step by Step in die richtige Richtung zu steuern.

Dabei muss man sein Leben ganzheitlich betrachten. In welcher Umgebung halte ich mich gerne auf? Was ist mir am wichtigsten, welche Werte habe ich? Mit welchen Themen beschäftige ich mich gerne? Wie sehr weicht das von meinem aktuellen Leben ab und wie könnte ich dahin kommen wo ich hinwill?

Dazu gehört dann auch Prioritäten zu setzen und sich von Jobs oder Personen zu trennen die nicht dazu passen oder einen bremsen.

Die meisten Menschen die etwas verändern wollen, möchten es am lieben „sofort“. Dabei gleicht die Veränderung mehr einem Puzzle was sich langsam aber sicher zusammen fügt. Auch den ein oder anderen Umweg zu machen gehört einfach dazu. Just keep on going!“

Marcus Meurer – marcusmeurer.de

Marcus ist Online Entrepreneur, digitaler Nomade und Mitveranstalter der DNX, der ersten Konferenz für digitale Nomaden.

„Mein Ziel dass vor ein paar Jahren noch unglaublich weit weg und unerreichbar schien:
Ortsunabhängig von jedem Ort der Welt mein Geld verdienen. Seitdem ich in den 90er Jahren meine erste Email versendet habe bin ich fasziniert von der Möglichkeit elektronische Post innerhalb von Sekunden quer durch die ganze Welt zu verschicken und empfangen.
Schon damals hatte ich die Vision dass ich eines Tages mein Geld nur mit der Hilfe vom Internet verdienen kann.
Mein Traum war es von überall auf der Welt arbeiten zu können und nicht an einen Ort und an ein Büro gebunden zu sein.

Leider gab es zu der Zeit noch nicht die erforderlichen Tools und das richtige Setting für Digitale Nomaden. Also bin ich den klassischen Weg mit einem Job als Angestellter mit festen Arbeitszeiten in Büros gegangen.
Meinen Schwerpunkt habe ich von Anfang an auf Online gesetzt.
Nach der klassischen Marketing und BWL Ausbildung bin ich bei meinem ersten Job als Online Marketing Specialist eingestiegen.

Nach einigen Jahren in großen Internet Unternehmen war es Ende 2013 soweit: Ich habe mein eigenes Unternehmen gegründet und bin nach Asien gereist. Knapp 20 Jahre später wurde meine Vision aus den 90er Jahren zur Realität: Ich habe die ersten Projekte von unterwegs gelaunched, die ersten Einnahmen unterwegs gemacht und die ersten Kunden von unterwegs betreut.

Heute möchte ich den Lifestyle des Digitalen Nomaden gegen kein Geld der Welt mehr tauschen: Wir sind gerade erst am Anfang der digitalen Revolution des 21. Jahrhundert.

Mein Learning: Ich habe mir die Vision von unterwegs Geld zu verdienen immer und immer wieder bildlich vorgestellt, nachts oft davon geträumt. Heute weiß ich: Der Glaube und der Wille können Berge versetzen.“

Tim Chimoy – Earthcity.de

Tim ist Architekt, digitaler Nomade, Blogger, Autor und (Mit-) Gründer u.a. von stilnomaden.com und tuscheteam.de

„Das unrealistischste Ziel, dass ich je erreicht habe ist ohne Zweifel meine Selbstständigkeit, die langsam aber stetig vor sich hin gedeiht. Vor zwei Jahren konnte ich endlich davon leben und war nicht mehr auf einen Brotjob angewiesen. Vor einem Jahr konnte ich ein wenig zurücklegen und nun bin ich an einem Punkt, an dem ich überlege, weiter zu wachsen und neue Leute ins Team zu holen. Zwar fühlt es sich nach wie vor ein wenig „wackelig“ an und ich habe durchaus unruhige Nächte, aber das Risiko hat man als Unternehmer halt immer und total sicher wird es sich wohl nie anfühlen. Mittlerweile umarme ich aber die Unsicherheit, sie ist mein Freund geworden.

Was ich gelernt habe? Dass alles seine Zeit braucht. Man muss natürlich viel Arbeit hineinstecken und Gas geben und kontinuierlich an seinen Unternehmungen arbeiten. Aber ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch und will immer schnell Ergebnisse sehen, verliere schnell die Motivation. Das ist oft kontraproduktiv, da muss man an sich arbeiten. Eine Unternehmung braucht Zeit zum wachsen. Man muss auch mal durchatmen. Man muss Vertrauen zu Menschen aufbauen. Man muss vor allem auf dem Weg viel lernen und auch mal auf die Nase fallen. Daher mein Rat: Sei beständig, halte durch, konzentriere dich auf das Ziel. Das wird mit der Zeit schon werden!“

Patrick Hundt –  101places.de

Patrick baute ein Unternehmen auf und stieg aus um als digitaler Nomade durch die Welt zu ziehen, zu bloggen und Bücher zu schreiben.

„Mir gefällt diese Frage, denn ich glaube, wir werden zur Mittelmäßigkeit erzogen. Wir sollen auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Ich bin sogar selbst ein realistischer Denker und war lange Zeit voll auf Durchschnitt eingestellt.

So war ich nicht davon ausgegangen, einmal ein Unternehmen zu leiten, für dessen Leistungen Kunden fast eine Million Euro im Jahr zahlen. Trotzdem kam es so und bis zu meinem Ausstieg fühlte es sich sogar so an, als stünden wir noch ganz am Anfang.

Ich dachte auch nicht, dass ich einmal auf Weltreise gehen würde, obwohl ich es lange Zeit als eine Option im Hinterkopf hatte. Nur daran geglaubt hatte ich nicht, bis es soweit war und ich eine günstige Gelegenheit wahrgenommen habe.

Das „unrealistischste“ Ziel war aber wohl, ein Buch zu schreiben. Und zwar eines, das sich auch noch verkauft. Mittlerweile habe ich auch das hinter mir und freue mich jeden Tag über neue Käufer. Nun arbeite ich am zweiten Buch und finde es gar nicht mehr so unrealistisch, auch damit wieder eine Zielgruppe zu erreichen, die sich dafür interessiert, was ich zu sagen habe.

Aus all dem habe ich gelernt, dass „realistisch“ viel weiter geht als ich angenommen hatte. Unsere Vorstellung von einem machbaren Ziel ist sehr stark eingeschränkt. Wenn wir uns an dem orientieren, was sich die meisten Menschen vornehmen, dann erreichen wir auch nur das, was die meisten Menschen erreichen. Dabei hat jeder das Zeug dazu, Außergewöhnliches zu leisten.“

Ka Sundance – tuwasduliebst.com

Ka ist Vater einer Familie mit 5 Kindern, die ortsunabhängig arbeitet und lebt. Er ist Online Unternehmer, Coach und Speaker. 

„Das unrealistischste Ziel war als wir 2010 in England waren, mit unserem Blog gerade angefangen hatten und vielleicht ein paar hundert Dollar im Monat verdienten und uns entschieden mit unseren drei Kindern nach Costa Rica auszuwandern. Es war vollkommen verrückt das ohne echtes finanzielles Polster zu wagen. Wir haben es aber dennoch gemacht. Ausgestattet mit 500 Euro Bargeld, einem Oneway Ticket, drei Kindern und dem 4ten bereits im Anmarsch. Nur mit dem Glauben bewaffnet, dass unser Online Business weiter wachsen würde.

Und das ist es. Es ist geradezu explodiert und heute erzielen wir über unsere Webseiten und Kurse ein hohes 6-stelliges Einkommen und haben alle, finanzielle, Freiheit der Welt.“

Jeremy Kunz – reisewerk.ch

Jeremy ist Reisejournalist, Vlogger, digitaler Nomade und betreibt den größten Schweizer Reiseblog

„Das ist eine gute Frage. Ich kann Sie jedoch nicht wirklich beantworten, da ich Dinge fast nie als unrealistisch betrachte. Es gibt nichts, das wir Menschen nicht erreichen können, wenn wir hart dafür arbeiten und alles diesem Ziel untersetzen. Das mag sich nun schrecklich amerikanisch anhören – so a la: „Wenn du Präsident werden willst, dann wirst du irgendwann Präsident“. Es ist klar, manchmal müssen auch die Umstände passen, damit wir ein Ziel erreichen können.

Wenn ich dennoch darauf antworten müsste: Für mich war es tatsächlich sehr lange ein unrealistisches Ziel, das ich einmal einen Traum verwirklichen kann, den ich lange gehegt habe: Einmal in der Business Class von Singapore Airlines fliegen. Das war tatsächlich seit ca. 2008 ein Traum von mir, als ich ein Bild der Business Class des A380 der Airline gesehen habe – das hat mich damals umgehauen und ich wollte dieses Erlebnis unbedingt mal haben. Aber mein Blog war fern von einer Liga, in der ich mir eine Einladung oder ein Upgrade erhoffen durfte noch war mein Budget in einem Rahmen, in dem ich mir ein Ticket dieser Klasse hätte leisten können. Nunja, in diesem Jahr ging dieser Traum in Erfüllung.“

John Rueth – john-rueth.de

John ist Internetunternehmer und lebt auf den Philippinen. Dort organisiert er Touren und hält sich mit Triathlon fit. Mehr zu seinen diversen Projekten findest Du auf

„Lange Zeit war für mich das „unrealistischste Ziel“, eigene Reisen auf den Philippinen anzubieten. Ich bin ja eigentlich in erster Linie Internet-Unternehmer, setze mich aber schon seit vielen Jahren mit meiner zweiten Heimat auseinander und bereise als halb Deutscher – halb Filipino die philippinischen Inseln seit einigen Jahren ausgiebig.

Auf der Website www.philippinen-tours.de und anderen Reise-Projekten schreibe ich seit 2006 über meine Abenteuer, und immer mehr Menschen haben mich im Laufe der Jahre angeschrieben, um Tipps zu erhalten oder sogar mit mir auf Tour zu gehen. Ich hatte bis letztes Jahr Rundreisen nur mit Freunden und Bekannten durchgeführt bis ich dann tatsächlich meine erste kommerzielle Reise angeboten habe, welche ein voller Erfolg war.

Zwischenzeitlich hatte ich mich dann auch noch schlau gemacht in Bezug auf Versicherungen und gesetzliche Bestimmungen für Reiseveranstalter, habe Bücher zu dem Thema gelesen und mich ein wenig bei anderen Anbietern umgeschaut. Gleichzeitig wollte ich ganz eigene Touren basteln, die wirklich die Wünsche meiner Gäste befriedigen, Ihnen aber auch die Vielfalt der Philippinen aufzeigen.

Nach meinen ersten individuellen Abenteuerreisen konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und weiß auch schon deutlich mehr, worauf es ankommt. Und ich habe riesigen Spaß dabei, den Menschen „meine Philippinen“ zu zeigen, sie an meine schönsten Plätze zu lotsen, sie mit Kultur und Menschen in Berührung zu bringen. Es scheint sich ein wenig herumgesprochen zu haben, dass ich Reisen veranstalte, und ich stecke mitten in den Planungen für die nächsten Touren.

Ich habe in den letzten Monaten daraus gelernt, dass mit viel Leidenschaft und dem nötigen Einsatz sehr viel erreicht werden kann. Dabei sind Familie, Freunde und natürlich auch PartnerIn als Unterstützer Gold wert. Wichtig ist auch, dass man sich Ziele aufschreibt und einen Masterplan entwickelt, um sie auch in die Realität umsetzen zu können. Nicht zuletzt ist auch etwas Glück nicht verkehrt, aber das muss man sich meist erarbeiten:D Wirklich unrealistische Ziele gibt es für mich nicht – wenn man wirklich will, dann findet man auch einen Weg!“

Holger Grethe – zendepot.de

Holger ist Arzt, Blogger und Entrepreneur mit einer Faible für Finanzthemen

„Das „unrealistischste“ Ziel, das ich je erreicht habe, ist sicherlich mit einem Blog über Finanzen Geld zu verdienen, obwohl ich gelernter Arzt bin. Das eine hat einfach überhaupt nichts mit dem anderen zu tun. Und ich habe mich lange Zeit gefragt: Darf ich das überhaupt? Mache ich mich nicht lächerlich, wenn ich über ein völlig fachfremdes Thema schreibe?

Irgendwann ist mir klar geworden, dass ich keine „offizielle“ Legitimation brauche. Dass ich niemanden um Erlaubnis fragen muss, um das zu tun, was ich gerne tue. Dass es den Leuten gar nicht so wichtig ist, welche Abschlüsse und Zertifikate ich im Einzelnen habe, solange ich mich kompetent um ihre Probleme und Bedürfnisse kümmere.“

Christian Gursky- gursky.de

Christian ist Online Marketing Berater für Selbstständige und betreibt den Podcast unternehmer.fm.

„Im Juni 2009 absolvierte ich erfolgreich einen Triathlon über die olympische Distanz (1.5km Schwimmen, 40km Rad fahren und 10km Laufen), obwohl ich in den zehn Jahren davor vielleicht 500 Meter auf einem Rad hinter mich gebracht habe, 25kg Übergewicht hatte und damit ganz sicher nicht als fit zu bezeichnen war. Dennoch sagte ich aus einer Laune zu, ohne wirklich zu wissen was da auf mich zukam. Mit dem Zieleinlauf erzielte ich meinen größten sportlichen Erfolg, den ich je erreicht hatte. Und der, vor dessen Belastung ich am meisten Angst hatte. Und der, mit dem ich am wenigsten gerechnet hätte.
Was ich daraus gelernt habe: Wenn Du heute glaubst, Du würdest es nicht schaffen, dann beraubst Du Dich selbst. Nicht nur um den ersehnten Erfolg, sondern auch um die Persönlichkeitsentwicklung, die in jeder Qual, die länger als 10 Minuten dauert, liegen kann.“

Elias Fischer –  Lebeblog.de

Elias ist Autor, Coach und Speaker zum Thema bewusstes Leben.

„Mir selbst ein guter Freund zu sein“. Ich kann mich noch gut an meine früheren Zeiten erinnern, in denen ich mit mir selbst nicht wirklich gut umgegangen bin. Ich habe nicht an mich geglaubt und die Stimme in meinem Kopf hat sich bei jeder Gelegenheit über mich beschwert.
Nichts war gut genug. Ich war nicht gut genug, mein Leben und all das, was sich darin befand. Ich hatte an allem etwas auszusetzen und war ständig unzufrieden.
Ich sag’s dir, meine Freunde hatten es damals oft nicht leicht mit mir.

Aus dieser Ausgangssituation daran zu glauben, dass ich mir selbst und dem Leben mit mehr Freundlichkeit begegne, war ziemlich „unrealistisch“. Vielleicht übertreibe ich ein wenig, aber ich war schon ein richtiger „Kotzbrocken“ 🙂

Natürlich habe ich irgendwann gemerkt, dass ich damit nicht wirklich an Nähe, Geborgenheit, Freude und Glück komme. Eine tiefere Beziehung zu mir selbst und zu meinen Mitmenschen war kaum möglich.
Aber ich hatte irgendwann den Wunsch danach; nach dieser Verbindung zum Leben und nach innerem Frieden. Ich begann mich zu reflektieren und mich in kleinen Schritten zu ändern.

Heute empfinde ich mich selbst als völlig neuen Menschen. Ich hab viel über das Leben gelernt und einen Weg gefunden, mich selbst zu akzeptieren und anzunehmen wie ich bin.
Das wirkte sich natürlich auch auf meinen Freundeskreis aus, der jetzt aus vielen interessanten, liebevollen Menschen besteht, mit denen ich gerne Zeit verbringe. Ich merke dabei wieder und wieder, dass ich hier immer weiter in die Tiefe gehen kann. Je mehr ich mit mir im Frieden bin, desto friedvollere Menschen ziehe ich in mein Leben, mit denen eine tiefere Verbindung möglich ist.
Aus dieser inneren Verwandlung heraus habe ich erkannt, dass ich jederzeit der Mensch sein kann, für den ich mich entscheide. Ich kann nach wie vor der „Kotzbrocken“ sein oder in das Gefühl der Liebe gehen, es liegt an mir.

Je nach Ausgangssituation ist der Weg zu einer neuen Persönlichkeit, die einem selbst besser gefällt, mal leichter, mal länger. Es ist jedoch alles möglich, so beschreibe ich es auch in meinem Blog und meinem Buch.

Sei du der Mensch, der du wirklich sein willst.“

Und nun zu DIR!

1. Ich würde mich wahnsinnig freuen zu hören, was Dein unrealistischstes Ziel war, das Du je erreicht hast und was Du daraus gelernt hast. Lass es mich in den Kommentaren wissen!

2. Wenn Du diesen Artikel motivierend, inspirierend, anregend, spannend, aufschlussreich, hilfreich oder in sonst irgendeiner Form gut fandst dann teile ihn doch mit so vielen Menschen wie möglich. Lass uns der Welt zeigen, dass es keine unrealistischen Ziele gibt und dass jeder zu viel mehr in der Lage ist, als er sich vorzustellen vermag.

17 Antworten
  1. Dimitri
    Dimitri says:

    Dein Blog kannte ich bisher nicht. Der Artikel ist wirklich motivierend und interessant zu erfahren wie die anderen so im Leben vor hatten, teilweise kennt man ja die Leute.

    Antworten
    • Sebastian
      Sebastian says:

      Hi Dimitri,
      Freut mich, dass Dich der Artikel motiviert!
      Den Blog konntest Du auch noch nicht kennen, da er sozusagen mit diesem Beitrag gestartet wurde:)

      Lg, Sebastian

      Antworten
  2. Sandra
    Sandra says:

    Ein toller Bericht, denn auch ich habe einen Traum, aber irgendwie zweifele ich noch daß ich das jemals schaffen kann. Ich wohne ziemlich abgeschieden auf dem Land, kann mir keine teure Wohnung oder Zimmer in der Stadt leisten, würde aber gerne Strassenmusik machen, und auch Konzerte geben. Ich weiß noch nicht wie ich es schaffen soll, vermutlich muss ein Ortswechsel her. Aber ich weiß noch gar nicht wohin, und ob dann selbst nach einem Ortswechsel das Geld überhaupt reicht….
    Dennoch möchte ich den Traum nicht aufgeben. Ich liebe es Musik zu machen, und ich würde das gerne hauptberuflich machen. Nebenher baue ich mir noch ein kleines Unternehmen auf in einer anderen Richtung. Ich stelle Schmuckunikate her, und eigentlich sollte Beides irgendwann reichen um meinen Lebensunterhalt zu verdienen.
    Danke für’s Mutmachen!

    Antworten
    • Sebastian
      Sebastian says:

      Hallo Sandra,
      freut mich, dass Dir der Artikel Mut macht.
      Auch aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es möglich ist die eigenen Träume zu leben. Selbst, wenn es Dir im Moment sehr schwierig erscheint. Das Wichtigste ist loszulegen und einen Schritt nach dem anderen zu machen.
      Du musst ja nicht gleich umziehen, um in einer größeren Stadt Musik zu machen. Für den Anfang würde es doch auch reichen gelegentlich mal für einen Tag in die nächst größere Stadt zu fahren, um erste Erfahrung zu sammeln, erstes Geld damit zu verdienen und direktes Feedback zu bekommen.
      Viel Erfolg beim Verwirklichen Deines Traumes!
      Lg, Sebastian

      Antworten
  3. Simon
    Simon says:

    Hi Sebsastian

    Sehr coole Seite und guter Bericht. Die eigenen Träume verfolgen kommt leider viel zu kurz, ich habe aber das Gefühl, dass es momentan eine Art „Aufbruchstimmung“ gibt und immer mehr ihre Ziele verfolgen.

    Liebe Grüsse,
    Simon

    Antworten
    • Sebastian
      Sebastian says:

      Hi Simon,
      danke Dir für Dein Feedback!
      Ja ich glaube auch, dass es derzeit einen Umbruch gibt und immer mehr Menschen beginnen ihre eigenen Träume ernst zu nehmen.
      Lg, Sebastian

      Antworten
  4. Kilian
    Kilian says:

    Jo, das ist ein lässiger Start Sebastian;)
    Danke für den Artikel.

    Kilian
    ps: ich folge dir jetzt auf twitter
    @findsbesserraus

    Antworten
  5. Gila
    Gila says:

    Hallo Sebastian,
    schöner Blog, gefällt mit. Ich habe gerade auch ein großes Ziel verwirklicht und als GrannyAupair ein Jahr in Laos verbracht. Ich wollte schon immer einmal für längere Zeit im Ausland leben und jetzt habe ich es realisiert. Ich arbeite an einem Buch darüber und einem Blog und bin sehr gespannt, was ich daraus entwickeln kann. Für mich ist klar, dass jederzeit und auch im fortgeschrittenen Alter sich noch Ziele verwirklichen lassen. Wir dürfen nur nicht aufhören zu träumen und den Mut haben diese auch ins Leben zu holen. Ich werde deinen Blog weiter verfolgen und bin gespannt, was ich dabei entdecken werde.
    Danke für die Anregungen und Inspirationen ich jetzt schon gewonnen habe.
    Beste Grüße Gila

    Antworten
    • Sebastian
      Sebastian says:

      Hallo Gila,
      Granny Aupair klingt sehr spannend, wo kann man da mehr dazu erfahren?! Finde es super, wenn man auch in, wie Du sagst, fortgeschrittenen Alter noch Traeume anpackt. Ich denke dafuer ist es nie zu spaet. Auf Dein Buch bin ich sehr gespannt.

      Viele Gruesse,
      Sebastian

      Antworten
  6. Tine
    Tine says:

    Oh ja das kenne ich, mein Traum war es auf der AIDA zu arbeiten. Niemand hatte es mir zugetraut, dass ich das packe. Ich habs gepackt und meinen Job vor 2 Jahren gekündigt, um aufs Schiff zu gehen.
    Ein anderer Traum war mal in einem Sportkatalog zu erscheinen, ich hab den Katalog angeschrieben, die Adresse des Fotostudios erhalten und kurze Zeit später saß ich spontan im ICE nach Süddeutschland und erschien in 3 verschiedenen Sportkatalogen…
    Wichtig für mich ist, nicht viel drüber zu sprechen, denn wenn du das tust, kommen die ganzen Kritiker und bringen dich ins Zweifeln. Einfach loslegen und machen…
    in 4 Monaten erfülle ich mir meinen nächsten Traum – 4 Wochen Australien! Danach geht es weiter, was mir alles im Kopf rumspukt kann ich noch nicht rauslassen…aber ich hoffe, dass ich es schaffen werde.
    Also glaubt an euch da draußen…

    Antworten
    • Sebastian
      Sebastian says:

      Hi Tine,
      cool, dass Du Dir bereits so viele Traeume erfuellen konntest!
      Viel Erfolg mit dem naechsten Traum, Australien!

      Viele Gruesse,
      Sebastian

      Antworten
  7. Johannes
    Johannes says:

    Lieber Sebastian,

    interessante Leute hast du da zusammengetrommelt.
    Der Artikel und deine eigenen Ansätze gefallen mir wirklich sehr gut. Ich finde die Frage des unrealistischen Ziels inspirierend weil unser Leben einfach so ist. Der der wagt, gewinnt auch.

    LG

    Johannes

    Antworten
  8. Alina
    Alina says:

    Wow, sehr inspirierend.

    Viele denken, dass erfolgreiche Menschen schon mit der Gabe Erfolg magisch anzuziehen auf die Welt kommen. Aber dem ist nicht so, wie dieser Beitrag beweist.

    Schon Donald Trump sagte: „Ich denke gerne groß. Immer. Für mich ist das sehr einfach: Wenn Sie ohnehin denken, könnten Sie ebenso groß denken.“

    Antworten

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