Wie du den Mut findest für deine Träume einzustehen

Wie du den Mut findest für den Träume einzustehen!

Ist es nicht komisch, dass wir andere Menschen dafür bewundern, wenn sie ihr eigenes Ding machen und ihren Träumen folgen, uns selbst aber zurückhalten aus Furcht was andere Menschen von uns denken?

Kommt dir das bekannt vor?

Mir schon!

Zumindest ging mir das sehr lange so. Ich habe oftmals sehr lange gebraucht, um mir einzugestehen, was ich wirklich will.

Sei es mein Jugendtraum Tauchlehrer zu werden und im Ausland zu leben oder auch später der Wunsch nicht mehr als Tauchlehrer zu arbeiten und mein eigenes Business aufzubauen.

Immer hatte ich Bedenken diese Träume zu äußern und dafür einzustehen. Ich machte das mit mir selbst aus und vergeudete dabei viel Zeit, die ich besser hätte nutzen können, wenn ich mir früher Unterstützer für meine Vorhaben gesucht hätte.

Warum ich dies machte?

Aus der Angst heraus mißverstanden zu werden. Aus der Furcht auf Ablehnung zu stoßen.

Die Lösung, die mich letztlich dazu brachte, die Dinge endlich zu tun, die ich wirklich wollte war die Antwort auf eine einfache Frage:

Wer, außer dir selbst, hat das Recht darüber zu entscheiden, wie deine Träume und Ziele auszusehen haben!?

Genau:)

Niemand!

Es sind deine Träume, deine Ziele, deine Wunschvorstellungen und nur du alleine hast das Recht darauf darüber zu entscheiden, ob diese für dich stimmig sind.

Falls du diese für erstrebenswert erachtest, dann bist du es dir selbst schuldig alles dafür zu tun, diese auch zu erreichen. Du bist es aber auch den Menschen um dich herum schuldig. Denn indem du dir deine Träume erfüllst wirst du ihnen als Vorbild dienen, auch wenn sie dich vielleicht zunächst nicht verstehen wollen.

Glücklicherweise habe ich in den letzten Jahren einige meiner Ziele erreicht und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln können, wenn es darum ging meine Träume erfolgreich zu verteidigen. Hier findest du einige Tipps, die mir persönlich geholfen haben.

Teile deine Träume & Ziele NICHT mit jedem!

Nicht jeder ist dir wohlgesonnen! Und nicht jeder, der dir wohlgesonnen ist versteht dich.

Leider kommt es viel zu oft vor, dass wir unsere Träume mit Freunden und Familie teilen und diese uns mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten so runtermachen, dass wir jeglichen Mut verlieren für unsere Träume zu kämpfen. Sie machen das nicht unbedingt mit Absicht. Aber es passiert doch immer wieder.

Darum sei vorsichtig, wem du von deinen Vorhaben erzählst und wie du davon erzählst!

Kenne deine Träume & Ziele ganz genau

Je genauer du weißt, was es ist das du eigentlich willst, umso leichter wird es dir fallen anderen selbstbewusst mitzuteilen was es ist.

„mmh, ja mal schauen, vielleicht irgendwas mit, irgendwie im Internet, oder so was“

Das ist keine klare Aussage und zeigt ganz klar, dass du selbst nicht weißt was du eigentlich willst und es dir auch nicht zutraust.

Ich habe z.B lange so herumgestammelt, bis ich für mich selbst klar gemacht habe, dass ich ein Online Business aufbauen möchte. Erst als ich mir sicher war was ich will, konnte ich nach außen hin selbstbewusst auftreten. Aber noch viel wichtiger, ich habe mir zugetraut, dass ich es schaffen kann und dann auch die entsprechenden Maßnahmen ergriffen.

Darum finde ganz genau heraus was du willst und formuliere es als klares, deutliches Statement.

Aus diesen Aussagen können sich interessante Gespräche entwickeln und vielleicht erhältst du sogar positives Feedback zu deinen Stärken (siehe Beispiel 1)

Es geht bei dieser Formulierung viel mehr darum, dass du für dich selbst ganz genau ermittelst, wie dein Ziel eigentlich aussieht. Was das Ergebnis all deiner Bemühungen ist. Und je klarer du dir selbst bist, desto leichter wird es dir fallen es nach außen hin zu vertreten.

Distanziere dich von negativen Einflüssen und trenne dich von falschen Freunden

So hart es auch sein mag.

Wenn du dich auf den Weg machst deine Träume zu verwirklichen so wirst du unweigerlich Menschen zurücklassen müssen. Leider gibt es in deinem Umfeld vermutlich einige Menschen, die dich nicht verstehen können oder wollen. Damit du den Mut nicht verlierst dennoch an deine Ziele zu glauben musst du dich früher oder später von diesen Einflüssen befreien.

In meinem Fall z.B. ist von meinen Freunden aus meiner Jugendzeit niemand übrig geblieben. Die meisten konnten oder wollten nie verstehen, dass ich Tauchlehrer werden wollte, dass ich in Thailand bleiben wollte, das ich geheiratet habe oder dass ich nicht mehr der komasaufende, dauerkiffende Partytyp von früher bin, der ständig nur Scheiße baut. (Das war eine ziemlich akurate Beschreibung meines jüngeren Ich:p)

Und mit den anderen habe ich einfach kaum Gemeinsamkeiten und der Kontakt ist eingeschlafen.

Dafür habe ich zahlreiche neue Bekannte und Freunde mit denen mich viel mehr verbindet.

Und so ist das bei allen Menschen, die ich kenne, die ihren Träumen gefolgt sind.

Suche dir Unterstützer die dich verstehen!

Anstelle von wohlmeinenden Freunden und Familie solltest du nach Gleichgesinnten mit ähnlichen Vorhaben suchen. Heutzutage findest du zu fast jedem Thema Blogs, Foren oder Facebook Gruppen mit Menschen, die bereits das Leben was du vorhast und anderen Menschen, die wie du auf dem Weg sind. Für Auswanderer gibt es z.B. diverse Foren und Facebook Gruppen. Für ortsunabhängige Unternehmer oder digitale Nomaden ebenfalls.

Hier findest du deine Leute!

Deine Community. Menschen, die verstehen was du vorhast und dir wertvolles Feedback und Unterstützung geben können.
Selbstverständlich kannst du dir auch einen Coach oder Mentor suchen oder eine Mastermindgruppe gründen.

Wichtig ist ganz einfach, das du ein Support Netzwerk aufbaust, das dir Sicherheit und Vertrauen gibt.

Weitere Tipps

Ich hoffe diese Tipps helfen dir mehr Mut zu finden, um zu deinen Träumen und Zielen zu stehen.

Abschließend noch einmal das Statement vom Beginn des Artikels:

Absolut niemand hat ein Recht darauf über dich und deine Träume zu urteilen! Klick um zu Tweeten

Steh zu dir selbst und meide Menschen, die dich nicht verstehen wollen! Sie sind es nicht wert, dass du ihnen Aufmerksamkeit schenkst. Darum beachte sie nicht und konzentriere dich lieber auf die Menschen, die dich verstehen und unterstützen.