10 Wege um mit deinem Online Business Geld zu verdienen

10 wege geld verdienen mit online business

Immer mehr Menschen verdienen ihr Geld im Internet.

Und auch für Auswanderer und solche, die es werden wollen ist ein Online Business eine hervorragende Art sich den Lebensunterhalt in Thailand zu finanzieren oder zumindest zusätzliche Einnahmen zu erzeugen.

Allerdings ist es für die meisten Menschen noch immer ein großes Mysterium ist, wie man überhaupt im Internet Geld verdienen kann.
Dabei ist es eigentlich gar nicht so kompliziert, wenn auch nicht unbedingt so leicht, wie es oftmals suggeriert wird.

Mit etwas Ausdauer, harter Arbeit, der richtigen Positionierung, etwas Glück und einem Angebot das deine Zielgruppe auch benötigt kannst du online gutes Geld verdienen.

Ich habe es geschafft und viele, viele andere haben es ebenfalls geschafft.

Hier stelle ich dir  10 sinnvolle und nachhaltige Wege vor, um mit deinem Online Business Geld zu verdienen.

Doch zunächst ein kleiner Hinweis auf einige Möglichkeiten des Geld verdienens von denen ich eher abraten würde, zumindest wenn es darum geht ein langfristiges und nachhaltiges Online Business aufzubauen.

Nicht oder nur eingeschränkt zu empfehlen!

Bezahlte Beiträge oder Linkverkäufe

Wenn du einen Blog betreibst dann kennst du sicherlich die Anfragen für bezahlte Beiträge oder einfach nur für die Platzierung von Links zu anderen Seiten. Da der Verkauf von Links und auch das Platzieren von Links in bezahlten Beiträgen gegen die Richtlinien von Google verstoßen, wenn die Links nicht als NoFollow markiert sind, ist diese Einnahmequelle mit höchster Vorsicht zu genießen.

Paidmailer

Eigentlich dachte ich, dass dieser Blödsinn schon lange ausgestorben ist, aber erst vorletzte Woche stieß ich auf einen Beitrag in einer Facebook Gruppe, wo diese Art des Geldverdienens beworben wurde. Wer stundenlang Werbemails lesen möchte, um damit 11,34 EUR im Monat dazu zu verdienen soll das gerne tun, aber es gibt sinnvollere Möglichkeiten um seine Zeit zu verbringen.

Pay per Click Advertisement

Dazu zählt unter anderem Google Adsense. Auch wenn es einige große Seiten gibt, die aufgrund ihrer riesigen Besucherzahlen und hoher Klickpreise in ihrer Nische einigermaßen gute Einnahmen damit erzielen würde ich es dennoch nicht empfehlen.

Erstens haben die meisten Seiten nur wenige Besucher, zweitens kannst du nicht beeinflußen, welche Anzeigen bei dir gezeigt werden und drittens schickst du deine Besucher gegen einen sehr kleinen Betrag weg von deiner Seite anstelle sie an dich zu binden.

Empfehlenswerte Wege Geld mit deinem Blog oder Online Business zu verdienen

Vielleicht wunderst du dich, dass ich Blog oder Online Business schreibe. Das liegt zum einen daran, dass ein Blog kein Business ist.
Es ist vielmehr eine Möglichkeit Aufmerksamkeit zu bekommen, die du dann monetarisieren kannst. Und zum anderen gibt es natürlich auch diverse Möglichkeiten ein Online Business ohne einen Blog zu betreiben, z.B. Online Shops, Software oder Apps.

Hier stelle ich dir nun zehn Wege vor um Online Geld zu verdienen und einige Beispiele, wie diese umgesetzt werden können.

1. Ebooks und Online Kurse

Ebooks und Onlinekurse sind digitale Produkte mit denen du gezielt die Probleme deiner Leser löst.

Im Idealfall führst du vorab eine Umfrage unter deinen potentiellen Kunden durch und baust diese Kurse oder Ebooks direkt auf den daraus gewonnenen Erkenntnissen auf.

So habe ich es mit meinen Reiseführern und meinem Thailändisch Onlinekurs getan und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Meine eigenen Bücher und Kurse sorgen jeden Monat für ein nettes Einkommen, das mein früheres Gehalt als Tauchlehrer sogar deutlich übersteigt!

Übrigens musst du für deine Ebooks keine vollkommen neuen Inhalte erstellen. Tim Chimoy hat z.B. seine besten Blogposts genommen, diese um einige neue Ideen erweitert und daraus ein Buch erstellt*, dass sich sehr gut auf Amazon verkauft und ihm ganz nach der Strategie von Thomas (s.o.) neue Leser für seinen Blog bringt.

Ein Ebook kannst du zudem nicht nur über deinen eigenen Blog verkaufen, sondern auch über Amazon Kindle oder auch als Taschenbuch via Amazon CreateSpace und damit eine ganz neue Zielgruppe erreichen. Diese neuen Lesern kannst du über einen kleinen Trick auch zu Newsletter Abonnenten machen, wie Thomas Mangold hier ausführlich beschreibt.

Onlinekurse können im Audio-, Video-, oder Textformat sein oder eine Kombination aus allem. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einige Beispiele für Onlinekurse sind z.B. der Blogcamp Online Kurs* mit dem du das erfolgreiche Bloggen lernen kannst, das Shootcamp ein Onlinekurs für Fotografie, der Business Kurs für Menschen mit vielen Interessen* oder auch mein Sprachkurs Thai für Anfänger Onlinekurs.

2. Affiliate Marketing

Affiliate Marketing ist nichts anderes als Empfehlungsmarketing. Du empfiehlst Produkte, die du selbst nutzt und mit denen du zufrieden bist und erhältst eine kleine oder größere Provision, wenn deine Kunden über deinen Link kaufen.

Dies ist ein großartiger, relativ passiver Weg um Geld zu verdienen, wenn es richtig betrieben wird. Und dazu gehören gute Produkte ebenso, wie ausreichend Besucher und eine Vertrauensbasis, die du zu deinen Lesern und Kunden aufbaust. Je mehr dir deine Leser vertrauen und je besser das Produkt zu ihren Bedürfnissen passt, desto erfolgreicher wird dein Affiliate Marketing sein.

Auf Phuketastic nutze ich Affiliate Marketing und empfehle z.B. Kreditkarten, Mietwagen oder Hotels auf Phuket und erhalte eine Provision, wenn über meinen Link gebucht wird.

3. Beratung und Coaching

Dies ist ähnlich wie Freelancing ein relativ schneller weg um ein Einkommen erzielen, aber da du diese Leistungen über deine eigene Seite anbietest und auf deiner Expertise aufbaust kannst du höhere Preise verlangen und das Angebot nach deinen eigenen Spielregeln erstellen.

Wenn du ein spezielles Wissen hast mit dem du die Probleme deiner Zielgruppe lösen kannst, dann lege deinen Stundensatz fest und los gehts.

Beispiele dafür gibt es sehr viel, hier seien nur beispielhaft genannt: Sebastian Thalhammer bietet Coaching für Polypreneure, Bernd Geropp Coaching für Geschäftsführer und Mark Maslow Online Fitness Coaching an.

Und ich selbst biete mein Wissen und meine Erfahrung ebenfalls im Rahmen einer Beratung zum Thema Leben und Arbeiten in Thailand an.

4. Services

Dazu zähle ich diverse Dienstleistungen, die du über deine Seite anbieten kannst. Es sind keine Beratungen und auch kein Freelancing, da du einen ganz konkreten Service für eine bestimmte Zielgruppe anbietest.

Einige Beispiele:

Der bereits oben erwähnte Tim Chimoy ist Architekt und bietet  einen CAD Zeichenservice für Architekten an.

Maik Pfingsten ist ein Systemingenieur und erstellt Lastenhefte, wobei ich zugeben muss, dass ich nicht genau weiß das ist, aber es scheint bei ihm zu laufen;)

Und ich biete die Organisation und Buchung von Ausflügen auf Phuket über meine Online Buchungsseite an.

5. Bannerwerbung

Werbebanner sind inzwischen nicht mehr ganz so einfach umzusetzen, wie noch vor einigen Jahren, denn du brauchst dafür große Besucherzahlen, um gute Einnahmen zu erzielen. Die wenigsten Seiten ziehen aber solch große Zahlen an, dass es sich wirklich lohnt, Ausnahmen wie Peer von Selbständig im Netz bestätigen die Regel.

Und auch ich habe schon Werbebanner auf Phuketastic verkauft, die gut bezahlt wurden.

Aber persönlich würde ich diesen Weg nur mit entsprechend viel Traffic und einem Werbepartner gehen, der 100% zur eigenen Seite passt und dessen Angebot für deine Leser einen Nutzen hat. Sie sich also vielleicht sogar freuen die Werbung zu sehen.

6. Apps und Software

Ein Bereich mit dem ich persönlich noch überhaupt keine Erfahrungen gemacht habe sind Apps und Software. Im Grunde genommen ist das nochmals ein ganz eigenes Business Modell, das teilweise eher in den Bereich der klassischen Startups fällt.

Aber auch als zusätzliches Angebot zu einem bestehende Online Business können sich Apps oder Software lohnen.

Vladislav Melnik vom Affenblog hat z.B. das BananaContent Plugin entwickelt und vertreibt dieses recht erfolgreich.

Eine interessante Übersicht zu den Einnahmen von Indie App Entwicklern ist auf dem Blog Hummelwalker zu finden.

Wenn du also in diesem Bereich Ahnung hast und eine gute Idee, dann ist das auf jeden Fall sehr lukrativ.

7. Mitgliederseiten

Mitgliederseiten sind ähnlich wie Onlinekurse allerdings mit dem Unterschied, dass sie nicht gegen Einmalzahlung erhältlich sind, sondern gegen eine (meist) monatliche Gebühr. Dafür bieten sie neben regelmäßig neu erstellten, exklusiven Inhalten fast immer auch einen ausgeprägten Community Aspekt.

D.h. die Mitglieder kaufen wegen der Inhalte und bleiben wegen dem Austausch mit den anderen Mitgliedern und den Machern.

Mitgliederseiten haben für dich als Betreiber den Vorteil, dass du regelmäßig wiederkehrende und vorhersagbare Einnahmen hast. Allerdings musst du auch laufend für neue Inhalte sorgen und in den Foren aktiv sein, um die monatlichen Gebühren zu rechtfertigen.

Eine recht neue, aber bereits hochaktive Mitgliederseite ist der CitizenCircle von Earthcity, in dem es darum geht ein erfolgreiches, ortsunabhängiges Business aufzubauen. Falls dich das interessiert und du dich mit Gleichgesinnten austauschen möchtest ist es absolut eine geniale Community, in der auch ich regelmäßig aktiv bin.

Mit dem Rabattcode PHUKET erhältst du zudem 30 EUR auf den Kaufpreis.

8. Workshops und Seminare

Vielleicht nicht gerade die naheliegendste Art, um ein Online Business zu monetarisieren, aber auch Offline Events können für deine Fans und Kunden ein großartiges und hilfreiches Erlebnis sein und auch für dich eine gute Einnahmequelle darstellen.

Markus Cerenak und Holger Grethe bieten regelmäßig ihre Meisterklassen in verschiedenen Städten in Deutschland und Österreich an und Marcus Meurer und Feli Hargarten haben mit der DNX gleich mal eine eigene Konferenz auf die Beine gestellt.

Und auch ich bin gerade an der Vorbereitung einer Fotoseminarwoche auf Phuket, die ich nächstes Jahr gemeinsam mit einem Profifotografen veranstalten möchte.

9. Online Shops

Vielleicht die naheliegendste oder zumindest auch bei weniger internetaffinen Menschen bekannteste Möglichkeit um im Internet Geld zu verdienen ist mit Online Shops. Dabei bietest du ganz einfach physische oder auch digitale Produkte über einen Shop zum Verkauf an. Dieser Shop kann dein eigener Shop auf deiner Domain sein, oder über Ebay, Amazon, Etsy, Dawanda oder anderen Portalen laufen.

Patrick Baumann betreibt z.B. neben seinen Billardseiten auch einen Online Shop für Billard Bedarf,  und Bastian beschreibt in seiner Artikelserie auf Officeflucht sehr detailliert, wie du dir einen eigenen Amazon Store mit phyischen Produkten aufbaust.

10. Spenden

Last but not least, gibt es auch noch die Möglichkeit die eigenen Fans und Leser um Spenden zu bitten. Vielleicht stellst du dir die Frage, ob und wie das überhaupt funktioniert. Aber, wenn du über Wochen und Monate kostenlos hochwertige Inhalte auf deiner Seite veröffentlichst und deinen Lesern hilfst, dann möchten sich viele dieser Leser bei dir revanchieren.

Und dies ist z.B. mit einem Spendenaufruf möglich. Florian vom Flocblog bittet zB: um Käsekuchenspenden. und Christoph Heuermann von staatenlos.ch hat ebenfalls einen Spendenbutton in seiner Sidebar.

Und ein ganz prominentes Beispiel ist natürlich Wikipedia, die einmal Jahr um Spenden bitten.

Allerdings funktioniert das wohl auch nur dann, wenn du echten Mehrwert bietest und dir eine loyale Leserschaft aufbaust.

Weitere Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen

Freelancing

Der schnellste Weg, um erste Einnahmen zu erzielen ist sicherlich über Freelancing Jobs. Allerdings bist du damit auch weiterhin in der Zeit gegen Geld Falle und baust dir eher einen ortsunabhängigen Job auf, als ein eigenes Business, wie Sebastian von Wirelesslife in diesem Beitrag sehr treffend beschreibt.

Wenn du noch absolut keine Idee hast und wirklich erst einmal Geld verdienen möchtest dann können Freelancing Gigs aber zumindest ein erster Weg sein.

Auch ich habe mir im Jahr 2012 eine Zeit lang mit Übersetzungen aus dem Englischen etwas dazu verdient, um ein Polster für unsere Rückkehr nach Thailand anzuschaffen.

Aber du solltest Freelancing nicht mit dem Aufbau eines eigenen Business vergleichen, außer es ist dein erklärtes Ziel auch weiterhin „nur“ deine Zeit gegen Geld zu tauschen.

Fazit:

Sodele, das waren die wichtigsten Wege, um mit einem Online Business Geld zu verdienen. Gibt es die richtige Art der Monetarisierung?

Wohl kaum. Das ist ganz von deiner individuellen Situation und deinem Business abhängig. Darum probiere einfach aus, was am besten zu dir passt. Starte mit den Varianten, die dir am ehesten zusagen und am leichtesten umzusetzen sind.

Coaching oder auch Affiliate Marketing ist deutlich einfacher um loszulegen, als direkt einen Videokurs zu erstellen, wenn du noch gar keine Besucher hast und nicht weißt, welche Probleme du überhaupt lösen wirst.

Darum fange einfach einmal klein an, probiere aus und nimm nach und nach passende Monetarierungsstrategien hinzu. So habe ich es gemacht und die meisten derer, die ich oben als Beispiele verlinkt habe wohl ebenfalls.

Und jetzt zu dir: Welche Einnahmequellen nutzt du bereits und was funktioniert bei dir besonders gut?

Mein Einnahmenreport für November 2014

Willkommen zu meinem Blog Einnahmenreport für den November 2014

Jeden Monat veröffentliche ich einen Beitrag in dem ich Dir einen Einblick in meine Einnahmen aus meinem Online Business gebe.

Dies hat v.a. zwei Gründe:

1. Du siehst was bei mir funktioniert und was weniger und erhältst dadurch Anregungen aus erster Hand, die Du für Dich selbst umsetzen kannst.

2. Es hilft mir dabei meine eigenen Aktivitäten zu analysieren und zu hinterfragen und mich somit selbst voranzubringen.

So hat jeder was davon=D

Was war im letzten Monat so los?

Der November war ein Monat in dem Höhen und Tiefen sehr eng beieinander lagen. Persönliches Highlight war die erfolgreiche Teilnahme am Laguna Phuket Triathlon auf den ich 5 Monate lang trainiert hatte.

Sehr erfreulich war auch die Entwicklung meines Phuket Blogs mit neuen Besucherrekorden und wiederum sehr guten Einnahmen.

Im Oktoberreport hatte ich bereits angedeutet, dass die Hochsaison auf Phuket begonnen hat und dies war deutlich an den Besucherzahlen, den Anfragen und auch am Umsatz zu spüren. Auch mit meinem Hochzeitsbusiness war ich stark beschäftigt. Neben 7 Hochzeiten, die es zu organisieren galt hatte ich einen großen Schock zu verdauen und die Konsequenzen daraus halten mich nach wie vor auf Trab….

Auf Phuket wurden nämlich Strandhochzeiten verboten!

Bereits vor einigen Wochen wurden alle kommerziellen Aktivitäten an den öffentlichen Stränden untersagt. Leider zählen dazu auch Hochzeiten. Bislang war das kein Problem, da wir ohnehin einen privaten Strand nutzten. Aber die Besitzerin des Strandes entzog uns über Nacht die Erlaubnis für Hochzeiten an diesem Strand.

Da 95% aller von mir organisierten Hochzeiten, speziell alle für die kommenden Wochen bereits gebuchten Hochzeiten, am Strand stattfinden, habe ich jetzt ein Problem.

Aber glücklicherweise konnten wir bereits einige Alternativen ausfindig machen. Dennoch stelle ich mir die Frage, in welcher Form ich mit der Organisation von Hochzeiten in der Zukunft weitermachen will…

Viel Arbeit, aber weniger Produktivität

Im November wollte ich mich verstärkt um die Fertigstellung des Online Thaikurses kümmern und mein Business stärker automatisieren. Beides hat nicht wirklich geklappt.

Der Thaikurs ist jetzt im Beta-Test und ich erhalte sehr gutes und konstruktives Feedback, das ich nun nutzen kann, um den Kurs zu verbessern und endgültig fertig zu stellen. Aber zu konkreten Schritten kam ich noch nicht bzw hatte ich auch nicht wirklich die Muse dazu.

Ich habe einfach zu viele Projekte gleichzeitig am Laufen, es kommen ohne Ende Anfragen herein, die es abzuarbeiten gibt und irgendwie hatte ich den größten Teil des Monats das Gefühl viel zu tun, aber nur sehr wenig produktiv zu sein.

Ein Fortschritt ist zumindest, dass ich jetzt ein Buchungssystem habe, das ich für meine Reiseangebote nutzen kann. Ich muss es nur noch nach und nach mit Inhalten füllen, damit es verwendet werden kann. Eine Aufgabe für den Dezember.

Mein Phuket Online Business im November in Zahlen

In diesem Report gebe ich zunächst einmal nur Einblick in konkrete Zahlen von Phuketastic.com.  Ich habe natürlich auch noch die Einnahmen durch mein Hochzeitsplanungs Business, allerdings handelt es sich dabei nicht wirklich um ein Online Business, auch wenn ich natürlich die Kunden primär über meine Webseiten erhalte.

Besucherzahlen im November 2014

Der November sah wiederum einen neuen Besucherrekord. Insgesamt kamen 25.418 Besucher (+11,9%) auf den Blog, mit 31.812 Sitzungen (+10,6%) und besuchten dabei 87.159 Seiten (+10,9%).

besucherzahlen november 2014

 Die Blogeinnahmen im November 2014

Einen minimalen Rückgang gab es bei den Einnahmen zu verzeichnen. Mit 85.627 Baht bzw 2120 Euro waren es ganze 2 Euro weniger als im Vormonat. Aber ich glaube damit kann ich ganz gut leben:D

Interessant ist, dass sich die Zusammensetzung der Einnahmequellen im Vergleich zum Oktober deutlich verschoben hat. Die Einkünfte aus der Vermittlung von Ausflügen und Touren hat sich verdoppelt. Dafür spielten Sponsored Posts eine geringe Rolle. Bei den Affiliate Einnahmen ist die DKB Kreditkarte etwas eingebrochen, dafür gab es gesteigerte Einnahmen über Amazon.

Insgesamt bin ich auf jeden Fall zufrieden. Wenn ich noch die Einkünfte aus meinem Hochzeitsbusiness dazu nehme, dann habe ich soviel in einem Monat verdient, wie noch nie zuvor in meinem Leben. (zumindest, wenn ich Jahresendboni aus meiner Vertriebszeit mal außen vor lasse….)

Und so sahen die Einkünfte im Detail aus:

Vermittlung von Ausflügen, Mietwagen, Roller etc = 910 Euro

Mehr als doppelt so viel, wie im Vormonat. Das ist auf jeden Fall erfreulich und hier werde ich in den kommenden Wochen auch noch mehr Fokus auf den Ausbau der Buchungsseiten legen. Eine Buchungssoftware ist angeschafft und muss jetzt nach und nach mit Inhalten gefüllt und das Angebot beworben werden.

Im nächsten Schritt folgt dann auch der Aufbau einer Seite für die Vermittlung von Ferienwohnungen und Häusern.

Affiliate Marketing = 525 Euro

Die Einnahmen durch Affiliate Marketing sind ähnlich wie im Vormonat. Das DKB Konto brachte mit 90 Euro ausbezahlter Provision deutlich weniger ein, allerdings gab es auch neue Sales im Wert von über 300 Euro, die sich dann in den Folgemonaten auswirken werden.

Amazon stieg deutlich an, scheiterte aber knapp an der 200 Euro Hürde. Mal sehen ob der Weihnachtsendspurt im Dezember die Einnahmen darüber bringt.

Mit der Software für einen Sprachkurs* konnte ich ebenfalls über 200 Euro einnehmen. Diese Einnahmen werden dann wohl wegfallen, wenn mein eigener Kurs herauskommt, aber ich hoffe natürlich, dass ich dies deutlich kompensieren kann.

Reiseführer Verkäufe =  451 Euro

Gesunken sind die Einnahmen aus meinen Reiseführern. Den größeren Anteil hatte wiederum das Handbuch für den ersten Phuket Urlaub. Der Ausflugsführer verkauft sich über den Blog und auch als Taschenbuch ganz gut wird aber als Kindle Ebook kaum verkauft. Vielleicht ist der Preis mit 7,90 Euro für den Kindle doch zu hoch. Oder es sind 1-2 schlechte, aber meiner Meinung nach unberechtigte Bewertungen, die kürzlich verfasst wurden, die jetzt für den Rückgang an Verkäufen sorgen.

Werbung und Sponsored Posts =  233 Euro

Deutlich weniger fällt diesmal der Anteil der Sponsored Posts aus, der letzten Monat noch 650 Euro betrug. Es gab einen bezahlten Beitrag und ein paar Euro über Google Adsense.

Adsense macht auch deshalb nur einen sehr geringen Anteil aus, da ich nur eine Anzeige am unteren Ende der Sidebar platziert habe. Allerdings möchte ich auf Phuketastic keine Google Anzeigen im Text platzieren.

Meine Ausgaben im November 2014

Selbstverständlich stehen diesen Einnahmen auch einige Ausgaben entgegen. Ich liste hier nur die für den Blog relevanten Ausgaben auf, die in diesem Monat angefallen sind. Jährliche Gebühren, wie Hosting* rechne ich nicht auf den einzelnen Monat herunter, sondern liste sie dann, wenn sie anfallen!

  • Kosten für Buchhaltung, Arbeitsgenehmigung etc = 145 Euro
  • Sendowl* monatliche Gebühr = 12 Euro

Ausgaben Gesamt: 157 Euro

Fazit für den November

Der November war ein super Monat mit Wachstum auf dem Blog und bei den richtigen Einnahmenquellen. Insgesamt habe ich sehr gut verdient, war gut beschäftigt kam aber nicht wirklich dazu irgendetwas für die nähere Zukunft zu tun.

So habe ich nicht weiter am Thaikurs gearbeitet und auch nichts groß für die weitere Automatisierung der Seite getan.

Im Dezember sollte dies besser werden und ich habe bereits mit der Umsetzung von einigem begonnen.

Mein Fokus für Dezember

In den nächsten Wochen wird der Fokus bei Phuketastic auf zwei Punkten liegen:

1. Verbesserung und Fertigstellen  des Thaikurses basierend auf dem Feedback der Tester
2. Buchungssystem mit grundlegenden Inhalten gefüllt und im Einsatz
3. Jahresplanung für 2015 erstellen

Mit einigem habe ich bereits begonnen und so steht z.B. meine Jahresplanung bereits in den gröbsten Zügen. Dafür habe ich mir einige Tage Auszeit auf einer ruhigen Insel neben Phuket gegönnt. Mehr zur Jahresplanung gibt es dann im nächsten Beitrag.

Meine Blog Einnahmen im Oktober 2014

Willkommen auf meinem Einnahmen-Report für den Oktober 2014!

Von diesem Monat an werde ich regelmäßig meine Einnahmen und die Entwicklung meiner Seiten zusammenfassen und veröffentlichen. Ich mache das, um Dir einen Einblick zu geben, wie ich mein eigenes Online Business aufbaue und Dir zu zeigen, dass es tatsächlich möglich ist Geld im Internet zu verdienen, auch wenn es sicherlich NICHT über Nacht und im Schlaf passiert!

Gleichzeitig dient mir dieser Report auch meine eigenen Aktivitäten zu analysieren und für die kommenden Monate zu planen. Denn ein Blog ist nur dann ein Business, wenn Du es auch wie eines behandelst.

Die meisten meiner (Online-) Einnahmen stammen von meinem Phuket Blog: www.phuketastic.com oder haben direkt/indirekt damit zu tun. Gestartet wurde der Blog im Dezember 2012. Auch wenn ich heute ganz ordentlich damit verdiene war das natürlich nicht immer so, wie Du am Bericht über meinen ersten Monat sehen kannst;)

Überhaupt habe ich mir 9 Monate Zeit gelassen, bis ich langsam begonnen habe den Blog zu monetarisieren. Davor lag der Fokus auf dem Aufbau von Inhalten und einer kleinen Community.

Ich hatte den Fehler der zu frühen und aggressiven Monetarisierung schon einmal auf einem anderen Blog gemacht und wollte das mit Phuketastic unbedingt vermeiden. Vielmehr wollte ich das Feedback der Leser nutzen, um Anregungen für Produkte und Dienstleistungen zu bekommen, die ich über den Blog anbieten wollte. Über diese Strategie und einige andere interessante Themen hat mich kürzlich Sebastian von Wirelesslife interviewt.

Was war im Oktober alles los?

Mein größter Fokus lag im Oktober auf meinem Online Thai-Sprachkurs, der in den nächsten Wochen an den Start gehen soll. Während ich im September die Inhaltsplanung erstellt habe und die ersten 5 Lektionen schriftlich fertig gestellt habe ging es im Oktober v.a. um das Erstellen von Videos, dem Design der Kursoberfläche und der Sales Page.

Da es sich um meinen ersten Onlinekurs handelt musste ich mich zwangsläufig auch mit einigen neuen Tools und Herangehensweisen auseinandersetzen, was mich (leider) sehr viel Zeit und Nerven gekostet hat. Aber ich bin froh über die neuen Skills, die ich daraus für zukünftige Produkte erlernen konnte.

Für die Salespage und die Kursoberfläche im Mitgliederbereich nutze ich Optimize Press 2*. Das Theme ist nach etwas Einarbeitungszeit recht einfach auch ohne Kenntnisse von HTML und CSS zu bedienen, da es über einen selbst erklärenden Page Builder verfügt. Dennoch brauchte ich einige Stunden, um mich zu Recht zu finden und mit der zeitweise sehr langsamen Internetverbindung in Phuket war es doch teilweise sehr mühsam.

Um die Kursinhalte auch wirksam zu schützen habe ich mir das deutschsprachige Membership Plugin Digimember* zugelegt, das mit wenigen Mausklicks eingerichtet ist und die Inhalte sichert. Auch  das zeitverzögerte Freischalten der Lektionen war schnell eingerichtet.

Probleme mit Video Hosting

Wirklich Probleme hatte ich eine geeignete Plattform für das Video Hosting zu finden. Ich möchte jetzt nicht auf alle Details der Suche nach einem Anbieter und alle Möglichkeiten eingehen. Nur soviel:

Youtube kam für meine Zwecke nicht in Frage, bei Vimeo Pro schreckte mich die Vorauszahlung von 199 US$ etwas ab. Und so versuchte ich es zunächst mit screencast.com. Es handelt sich dabei um einen Service von Techsmith, die auch die Macher des kostenlosen Jing Recorder und Camtasia* sind, das ich nutze um Aufnahmen von meinem Bildschirm zu machen und auch um meine Videos zu schneiden.

Screencast hätte den Vorteil gehabt, dass es zunächst eine freie Version gibt und ich dann kurz vor Verkaufsstart auf die Premium Variante für 9,90 EUR gewechselt hätte. In der Praxis war jedoch das Hochladen der Videos sehr langwierig und das Abspielen, zumindest mit thailändischen Internetgeschwindigkeiten kaum möglich. Da meine Käufer wohl zu einem großen Teil in Thailand sitzen werden, also ein NoGo.

Und so entschied ich mich dann doch für Vimeo Pro und bin super happy damit!

Die Videos haben darüber einfach eine deutlich bessere Qualität und das Streaming ist selbst mit langsamer Verbindung problemlos möglich.

Hier zeigt sich mal wieder, dass man für Qualität einfach etwas bezahlen muss. Hätte ich von Anfang an auf Vimeo Pro gesetzt wären mir einige Stunden herumärgern mit anderen Anbietern erspart geblieben. Nächstes Mal bin ich schlauer!

Auch nochmals der Dank an Thomas Mangold von selbst-management.biz, der mich endgültig von Vimeo überzeugt hat.

Da ich ja auch noch andere Aufgaben zu erledigen habe bin ich mit dem Kurs aber noch nicht so weit gekommen, wie zunächst geplant, aber immerhin wird er diese Woche an die ersten Beta-Tester gehen.

Die Hochsaison ist da!

Auf Phuket hat letzten Monat die Hochsaison begonnen und ich spüre dies nicht nur an den deutlich gestiegenen Besucherzahlen auf dem Blog, sondern v.a. auch an dem nicht abreißenden Strom von Anfragen, die ich direkt über den Blog, per Email oder auch von meiner Reiseagentur-Seite phuketastic-travel.com erhalte.

Das ist natürlich sehr positiv, da es für gute Einnahmen sorgt, speziell auch für die kommenden Monate, aber da derzeit noch fast nichts automatisiert ist bedeutet das auch gleichzeitig viel Arbeit.

Um den Buchungsprozess stärker zu automatisieren habe ich mich nach Tools, Plugins und/oder Software umgesehen, mit dem ich Buchungen direkt online auf meiner Seite abwickeln kann. Derzeit teste ich eine Lösung und werde im nächsten Monat mehr darüber berichten.

Mein Phuket Online Business im Oktober in Zahlen

In diesem Report gebe ich zunächst einmal nur Einblick in konkrete Zahlen von Phuketastic.com.  Ich habe natürlich auch noch die Einnahmen durch mein Hochzeitsplanungs Business, allerdings handelt es sich dabei nicht wirklich um ein Online Business, auch wenn ich natürlich die Kunden primär über meine Webseiten erhalte.

Besucherzahlen im Oktober 2014

Der Oktober war der bislang beste Monat für Phuketastic. Besser noch als der Januar 2014, zum Höhepunkt der letzten Hochsaison. Insgesamt kamen 22.711 Besucher auf die Seite, sorgten für 28.474 Sitzungen und besuchten 78.578 Seiten. Alles Bestwerte.

blog besucher zahlen Zum Vergleich: Im September kamen noch 20.504 Besucher auf die Seite. Im bislang besten Monat Januar 2014 waren es 22.058 Besucher, die 59.880 Seiten aufriefen.

Auch für den November sieht es bisher sehr gut aus und der Oktober wird wohl bei weitem übertroffen werden. Alles Zeichen dafür, dass die Hochsaison da ist. Und auch dafür, dass die Seite deutlichen saisonalen Schwankungen unterliegt.

Dies ist auch sehr schön an der Jahresübersicht für das bisherige Jahr zu sehen:

blog besucherzahlen saisonale schwankungenDie Blog Einnahmen im Oktober 2014

Auch die Entwicklung der Einnahmen ist positiv. Insgesamt konnte ich 85.945 Baht oder ca. 2.122 Euro verdienen. Da die Einnahmen sowohl in Thai Baht, als auch in Euro und US$ zu Stande kommen ist dies nur ein Annäherungswert. Relevant ist für mich das Einkommen in Baht, da ich in Thailand lebe.

86.000 Baht sind für Thailand ein sehr gutes Einkommen. Zum Vergleich, als Tauchlehrer verdiente ich vor einigen Jahren ein max. Gehalt von 45.000 Baht, hatte mind. eine 6 Tage Woche und musste jährlich einen Monat unbezahlten Zwangsurlaub nehmen…

Wodurch kamen diese Einnahmen zu Stande?

Werbung und Sponsored Posts =  650 Euro

U.a. hatte ich einen Werbekunden, koch-mal-thai.de, der für einen Monat einen Premiumbanner ganz oben auf meiner Seite gebucht hat. Darüber hinaus gab es auch zwei bezahlte Beiträge, die über Phuketastic zu Stande kamen, aber auf anderen Seiten veröffentlicht wurden.Google Adsense ist mit etwa 15 Euro weiterhin zu vernachlässigen

Reiseführer Verkäufe = 538 Euro

Meine beiden Reiseführer verkauften sich im Oktober recht gut. Beide Reiseführer werden über drei Plattformen vertrieben. Als Ebook direkt über den Blog, als Kindle Ebook und als Taschenbuch ebenfalls über Amazon.

Das etwas günstigere „Handbuch für den ersten Phuket Urlaub“ brachte dabei insgesamt 292 Euro ein, der umfangreichere und teuere Ausflugsführer „Phuket auf eigene Faust entdecken“ insgesamt 246 Euro.

Erstaunlich war einmal mehr, dass die meisten Reiseführer als Taschenbuch via Amazon Create Space verkauft wurden.

Affiliate Marketing = 529 Euro

Hierbei gibt es v.a. drei Säulen: die DKB Kreditkarte* mit 210 Euro, Sprachkurssoftware* mit 154 Euro und Amazon mit 139 Euro. Ein paar Euro gab es dann auch noch für eine Agoda* Buchung und ein Thailand Ebook*. Sehr zuverlässig ist das Partnerprogramm der DKB Kreditkarte. Im Schnitt der letzten 12 Monate waren es 180 Euro an ausbezahlten Provisionen pro Monat. Dabei kommen alle Sales über einen persönlichen Erfahrungsberichts mit der Karte zustande, den ich schreiben konnte, da ich die Karte selbst nutze.

Interessant ist die Betrachtung der Amazon Einnahmen, da im Oktober das Provisionsmodell geändert wurde. Statt dem bisherigen Vergütungsmodell, bei dem die Provision bei 5% begann und dann mit der Anzahl der vermittelten Produkte in Stufen von je 0,5% anstieg gibt es jetzt fixe Prozentsätze für einzelne Produktkategorien. Da ich v.a. günstige Produkte empfehle, darunter viele Bücher und Gegenstände für die Packliste kam mir diese Änderung entgegen. Und somit benötige ich jetzt weniger vermittelte Produkte, für den gleichen Umsatz.

Vermittlung von Ausflügen, Mietwagen, Roller etc = 378 Euro

Die Einnahmen für Reisedienstleistungen, die direkt durch den Bog generiert wurden sind im Oktober deutlich gestiegen. Neben den Einnahmen über Buchungen für den Oktober sind es aber v.a. die Buchungen für die kommenden Monate, die sehr erfreulich sind.

Allerdings bereiten diese Einnahmen derzeit auch die meiste aktive Arbeit und verbrauchen einen großen Teil meiner Zeit. Speziell im Vergleich zu den anderen Einnahmequellen. Daran muss ich in den kommenden Wochen unbedingt etwas ändern. Speziell, da ich mit dem derzeitigen System an meine Grenzen stoße. Gerne würde ich diesen Bereich stärker ausbauen und mehr bewerben, was ich allerdings nicht kann, solange ich keine funktionierenden Prozessen und Automatismen habe.

Meine Ausgaben im Oktober 2014

Selbstverständlich stehen diesen Einnahmen auch einige Ausgaben entgegen. Ich liste hier nur die für den Blog relevanten Ausgaben auf, die in diesem Monat angefallen sind. Jährliche Gebühren, wie Hosting* rechne ich nicht auf den einzelnen Monat herunter, sondern liste sie dann, wenn sie anfallen!

  • Kosten für Buchhaltung, Arbeitsgenehmigung etc = 130 Euro
  • Vimeo Pro Jahresgebühr = 159 Euro
  • Outsourcing von Grafik Design, Texter = 144 Euro
  • Sendowl* monatliche Gebühr = 12 Euro

Ausgaben Gesamt: 442 Euro

Im Oktober waren die Ausgaben aufgrund einiger neuer Produkte, die ich mir zugelegt habe, wie Vimeo Pro und der Buchung von einigen Dienstleistungen wie dem Erstellen von Texten und dem Design meines eigenen Online Sprachkurs etwas höher als in anderen Monaten.

Aber dies sind alles Investitionen für die nahe Zukunft, die mit dem Launch des Kurses schnell wieder eingespielt werden dürften.

Fazit für den Oktober

Insgesamt bin ich mit der Entwicklung im Oktober sehr zufrieden. Steigende Besucher- und Umsatzzahlen und eine deutliche Tendenz nach oben lassen auf eine erfolgreiche Hochsaison hoffen. Und die ist wichtig, um Polster für die dann nachlassenden Einnahmen in der Nebensaison zu sorgen.

Mein Fokus für November

In den nächsten Wochen wird der Fokus bei Phuketastic auf zwei Punkten liegen:

1. Fertig stellen und Launch des Thaikurses
2. Automatisierung der Buchungen für die Reiseagentur

Dies wird allerdings auch etwas schwierig werden, da ich alleine im November 7 Hochzeiten zu organisieren habe. Aber wenigstens wird mir dabei nicht langweilig;)

Und danach sollte es auch genügend Zeit geben, um meinen persönlichen Blog hier etwas stärker zu pushen.

Was denkst Du über meinen Einnahmenreport? Ist das von Interesse für Dich? Was fehlt darin, was würdest Du gerne noch wissen?

Warum (D)ein Blog kein Business ist aber Du ihn wie eines behandeln solltest

Täglich werden neue Blogs gestartet.

Die meisten davon aus Spaß an der Freude. Aber immer mehr auch, weil sich die Betreiber erhoffen damit Geld zu verdienen.

Sie sehen den Erfolg, den einige der großen, bekannten Blogger haben und starten in der Hoffnung sich ebenfalls einen erfolgreichen Blog aufzubauen.

Willst Du erfolgreich ein Blog Business aufbauen?

Vielleicht bist Du auch einer der vielen, die davon träumen gutes Geld mit dem eigenen Blog zu verdienen. Von der Unabhängigkeit, der Freiheit, der Freizeit. Vielleicht auch davon ein anerkannter Experte zu Deinem Thema zu sein und von Menschen aus aller Welt um Rat befragt zu werden.

Ich mag Träumer. Und finde mich selbst regelmäßig den Tag vertrödelnd in meinen Träumen gefangen. Und wenn ich nicht irgendwann den Traum vom Online Business gehabt hätte oder den vom Leben im Ausland, dann würde ich wohl heute nicht in Thailand von meinen Online erzeugten Einnahmen leben.

ABER leider muss ich Dich jetzt eines kleinen Traumes berauben, denn (D)ein Blog ist kein Business!

Ein Blog ist ein hervorragendes Tool, ein Hilfsmittel, ein Werkzeug.

Mit Hilfe Deines Blogs kannst Du Dir einen Expertenstatus aufbauen, Du kannst Aufmerksamkeit erzeugen, Du kannst Kunden gewinnen, Marktforschung betreiben und vieles mehr, das Dir dabei hilft ein Business aufzubauen.

Aber ein Blog selbst ist kein Business.

Ein Business, Geschäft oder Unternehmen benötigt Waren/Produkte oder Dienstleistungen für die Kunden bereit sind Geld auszugeben. Erst wenn es zum Austausch von Geld kommt entsteht ein Business.

Damit Dein Blog ein (echtes) Business wird musst Du also irgendwann anfangen Geld damit zu verdienen.

Und das ist der Punkt an dem die meisten Blogger scheitern. Die meisten Bloggern bauen kein Business auf, weil sie nichts anzubieten haben für das jemand bereit wäre Geld auszugeben.

Ich spreche nicht nur von Produkten. Das gilt ebenso für Werbung oder Affiliateprodukte, die beworben werden könnten.

Sie sind zu beschäftigt damit neue Artikel zu schreiben, auf Kommentare zu antworten, Facebook Posts zu erstellen, zu twittern, in Foren zu diskutieren oder das Blogdesign zum 100. mal zu verändern.

Aber, wie der Blog tatsächlich Geld verdienen soll darüber wird entweder nicht nachgedacht oder es wird sich nicht die Zeit genommen, um Einnahmequellen einzuführen.

Bitte nicht falsch verstehen!

Es geht nicht darum von Anfang an mit einem Produkt herauszukommen oder den Blog mit Affiliate Links und Werbebanner vollzupacken.

Aber Du musst Dir schon darüber im Klaren sein, ob, wie und wann Du mit der Monetarisierung beginnen willst.

[Tweet „Wenn Du ein Blogging Business aufbauen willst dann musst Du Deinen Blog auch wie ein Business behandeln!“]

Du brauchst eine Strategie, wenn Du aus einem Blog ein Business machen willst

Wenn Du einen erfolgreichen Blog aufbauen willst, und Geld verdienen ein Teil Deiner Definition für Erfolg ist (was nicht unbedingt der Fall sein muss!!) dann brauchst Du einen Plan oder eine Strategie nach der Du vorgehen willst.

Es geht dabei nicht nur um die Einnahmequellen, sondern um ein grobes Konzept für Deinen Blog. Also eine Strategie mit der Du Deinen Blog zum Erfolg führen willst.

Diese Strategie muss auch gar nicht kompliziert sein, aber Du solltest Dir schon einige Gedanken machen.

Als ich vor knapp 2 Jahren Phuketastic gestartet habe war mir klar, dass ich daraus ein Business aufbauen möchte. Also habe ich mir einige wichtige Frage gestellt, die Du Dir ebenfalls stellen solltest:

1. Was ist Deine Nische? Wofür willst Du bekannt sein? Welche Probleme von Lesern/Kunden löst Du?

2. Wie willst Du Dich von anderen Bloggern in Deiner Nische abheben?

3. Wie willst Du Besucher auf Deinen Blog bekommen? (Roundup Posts, Gastbeiträge, Kommentare, Social Media, Werbung etc)

4. Wie willst Du dafür sorgen, dass Du einen Teil Deiner Besucher an Dich bindest(Newsletter, Social Media etc)?

5. Wie oft und zu welchen Themen willst Du bloggen?

6. Was sind Deine Ziele? 6 Monate, 12 Monate, 24 Monate, 36 Monate?
Sowohl Besucherzahlen, als auch Einnahmen, Social Media, evtl. andere Ziele(Speaking, Presse usw)

7. Wie willst Du für Einnahmen sorgen (z.B. Affiliate Marketing, Werbung, eigene Produkte, Dienstleistungen etc)?

8. Wann willst Du mit der Monetarisierung beginnen (z.B. nach 6 Monaten oder wenn Du 5,000 monatliche Leser hast etc)?

Die Beantwortung dieser Fragen gibt Dir ein grobes Gerüst, an dem Du Dich orientieren kannst, um aus Deinem Blog ein echtes, profitables Business zu machen. Natürlich ist damit nicht garantiert, dass Dein Blog ein Erfolg wird. Aber Du erhöhst die Chancen ungemein.

Diese Fragen sind aber nur der Anfang. Tatsächlich solltest Du Dir regelmäßig die Zeit nehmen, um Dein (Blogging) Business zu analysieren und entsprechend anzupassen.

Das Problem der meisten Blogger ist, dass sie wie weiter oben bereits beschrieben zu sehr mit den täglichen Aufgaben eines Bloggers beschäftigt sind. Also Beiträge verfassen, Facebooken, Twittern etc.

Aber wenn Du wirklich ein Business aufbauen willst dann musst Du regelmäßig die Perspektive ändern und aus der Vogelperspektive auf Deinen Blog und Dein Business schauen, analysieren und entsprechende Anpassungen vornehmen.

Vor allem aber musst Du irgendwann damit beginnen mit Deinem Blog Geld zu verdienen, sei es durch Affiliate Marketing, Werbung, eigene Produkte, Dienstleistungen oder eine Kombination aus allem.

Falls Du das nicht tust wirst Du zwar einen Blog haben aber kein Business.

Wie siehst Du das? Hast Du einen Plan für Deinen Blog? Wie monetarisierst Du Deinen Blog bzw wie planst Du zu monetarisieren?

Wie Du Dich und Deinen neuen Blog bekannt machen kannst. (+Einblick in einen Artikel der über 50,000 gelesen wurde)

Kennst Du das?

Du hast Deinen neuen Blog gestartet. Die ersten Artikel sind veröffentlicht. Du hast eine Facebook Seite eingerichtet und teilst dort fleißig Deine Beiträge. Aber außer Deinen Eltern und Deiner Oma hat sich bislang noch niemand auf Deine Seite verirrt.

Und jetzt fragst Du Dich:

Wie soll ich meinen Blog nur bekannt machen!?

Mit dieser Frage stehst Du nicht alleine da.

Es gibt geschätzt eine halbe Milliarde Blogs weltweit!!

Und die meisten davon dürften nicht mehr als eine Handvoll Leser haben. Für reine Hobbyblogs ist das auch kein Problem. Aber wenn Du mit Deinem Blog Geld verdienen willst oder damit ein Business aufbauen möchtest, dann brauchst Du Leser und Aufmerksamkeit.

Was also kannst Du tun um mehr Aufmerksamkeit für Deinen Blog zu bekommen?!

Dafür gibt es diverse Möglichkeiten auf die ich in den nächsten Wochen im Einzelnen noch genauer eingehen werde.

Hier einige der am häufigsten verwendeten Methoden. Du kannst:

  • Werbung schalten
  • Gastbeiträge schreiben
  • Podcast produzieren
  • Videos erstellen
  • Social Media nutzen
  • Dein Google Ranking durch SEO Maßnahmen verbessern
  • Artikel kommentieren
  • in Foren kommentieren (und zu Deiner Seite linken)
  • etc

Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten und alle können Dir dabei helfen neue Leser auf Deinen Blog zu bekommen.

In diesem Beitrag möchte ich aber eine Methode vorstellen, die ich selbst bereits mehrfach erfolgreich angewendet habe und die auch zahlreichen anderen Bloggern gute Ergebnisse gebracht haben.

Es geht um Round Up Posts.

Was ist ein Round Up Post und wie kann er Dir dabei helfen Deinen Blog bekannt zu machen?

Ein Round Up Post ist ein Artikel, bei dem Du einer Reihe von anderen (interessanten) Personen eine Frage stellst und die Antworten in einem Beitrag zusammenfasst.

Was bringt Dir ein Round Up Post?

Ein Round Up Artikel hat mehrere Vorteile für Dich als Blogger:

1. Du stellst Kontakt zu anderen Bloggern bzw. Experten her, woraus sich Kooperationen und Freundschaften entwickeln können
2. Du kannst Dir einen Namen in Deinem Themenbereich machen
3. Du bekommst kurzfristig viel Aufmerksamkeit und viele neue Besucher
4. Du bekommst Backlinks von den teilnehmenden Seiten bzw. durch andere Blogs
5. Du erstellst einen Artikel, der auch langfristig für viele neue Leser sorgen wird
6. Du bekommst mit relativ wenig Aufwand einen umfangreichen, hochwertigen Beitrag

Aber auch für die Teilnehmer hat es Vorteile:

1. Sie können sich weiter als Experte positionieren
2. Sie bekommen neue Besucher
3. Sie bekommen einen Backlink
4. Sie werden in einem Artikel mit zahlreichen anderen Experten genannt

Meine Erfahrung mit Round Up Posts

Als ich 2012 meinen (Haupt-)Blog Phuketastic.com gelauncht habe, startete ich mit einem Round Up Post um den Blog bekannt zu machen. Dabei befragte ich diverse Reiseblogger nach ihren Thailand Geheimtipps. Insgesamt 13 Blogger bzw Betreiber von Thailand-Seiten machten mit.

Das Ergebnis war ein Artikel, der bis heute einer der erfolgreichsten Beiträge auf Phuketastic ist und über 50.000 mal aufgerufen wurde. Über meine Erfahrungen in den ersten Wochen schrieb ich auch einen Gastbeitrag bei Peer von Blogprojekt, den Du hier lesen kannst. Darin zeige ich Dir auch, wie Du einen Round Up planst und umsetzt.

Hier einige Zahlen vom Round Up auf Phuketastic

13 geheimtipps round up postAufrufe am Tag der Veröffentlichung: 130
Aufrufe am Tag nach der Veröffentlichung: 80
Aufrufe seit der Veröffentlichung: 54.137
Facebook Likes: 76
Google Plus: 7

Besonders die Zahl der Besuche seit der Veröffentlichung spricht denke ich für sich. Und ich bin mir sicher, dass dieser Round Up Post mit einer der Gründe für den Erfolg von Phuketastic waren. Ganz besonders aber sind es die Verbindungen zu anderen Bloggern, die durch diesen Beitrag entstanden sind und über die diverse Gastartikel, Interviews und letztlich sogar die Teilnahme an einer Mastermind Gruppe entstanden ist. Von zukünftigen Projekten mit dem einen oder anderen ganz zu schweigen.

Die Ergebnisse des Round Ups auf Phuketastic lassen sich also nicht nur in den reinen Besucherzahlen erfassen.

Weiteres Beispiel für einen erfolgreichen Launchpost

Auch wenn ich direkt zum Launch von Phuketastic mit den Besucherzahlen sehr zufrieden war, so sind über 100 Besucher an einem Tag nun auch nichts Außergewöhnliches.
Heute kommen ca. 1000 Besucher pro Tag auf die Seite.

Darum nun ein Beispiel für einen Round Up Post, mit deutlich mehr Besuchern direkt am Tag der Veröffentlichung. Nämlich der Beitrag mit dem ich diesen Blog, den Du gerade liest, gelauncht habe.

Zum Start von diesem Blog stellte ich 19 erfolgreiche Menschen die Frage nach den unrealistischsten Zielen, die sie je erreicht haben. Der daraus entstandene Beitrag übertraf dann die Zahlen vom Start von Phuketastic bei weitem und damit auch meine eigenen Erwartungen.

19 erfolgreiche menschen roundup blog bekannt machenHier die Zahlen aus den ersten Tagen nach der Veröffentlichung:

Aufrufe am Tag der Veröffentlichung : 845
Aufrufe am Tag nach der Veröffentlichung: 364
Aufrufe in der ersten Woche nach Veröffentlichung: 1.954
Facebook Likes: 212
Google Plus: 23

Diese Zahlen können sich meiner Meinung nach schon sehen lassen. Seit dem wurde der Artikel noch einige Male via Facebook geteilt bzw. auch in anderen Blogs verlinkt, was dann jedes Mal für einige hunderte neue Besucher sorgte.

Mit einem gut geplanten und ausgeführten Round Up Post kannst Du also in kurzer Zeit eine große Zahl von Lesern auf Deine Seite bekommen. Wichtig ist dann natürlich, dass Du einen Teil dieser Leser auch als Stammleser für Deine Seite gewinnst. Dies wird nicht bei allen neuen Besuchern gelingen aber zumindest ein Teil wird Deine Facebook Seite liken und/oder sich in Deinen Newsletter eintragen. (Darum solltest Du diese Möglichkeiten auf jeden Fall anbieten, wenn Du einen Round Up planst!)

Round Up Beiträge funktionieren meiner Meinung nach in jeder Nische und zu jedem Thema.

Die Personen, die Du befragst müssen dabei nicht unbedingt aus Deiner Nische sein, aber sie sollten schon in irgendeiner Form mit Deinem Thema zu tun haben oder zumindest etwas interessantes dazu zu erzählen haben.

Damit diese Art von Beitrag erfolgreich ist wäre es hilfreich, wenn die Personen, die Du befragst selbst über eine Online Präsenz verfügen, damit sie den Artikel, sobald er online ist, darüber mit ihren Lesern/Fans teilen können.

Um Dir weitere Anregungen für Round Up Posts zu geben hier einige Beispiele von Round Up Posts aus diversen Themenbereichen:

Nur Leidenschaft führt zum Erfolg – 14 Experten im Schnelldurchlauf
Auf dem Blog von Markus Cerenak

Thailand Urlaub? 8 Reiseblogger verraten ihre besten Tipps
Auf dem Blog faszination-suedostasien.de

Ortsunabhängig arbeiten? So wirst Du digitaler Nomade
Auf dem Blog Travelicia.de

Affiliate Markting und Nischenseiten. 5 Expertenprognosen und Tipps für 2014
Auf dem Blog selbstaendig-im-netz.de

Was hast Du auf Reisen über Dich gelernt?
Auf dem Blog 101places.de

Und es müssen nicht immer Round Ups mit Fragen sein. Du kannst auch einfach andere Blogs aus Deinem Themenbereich vorstellen, wie die folgenden Beispiele zeigen:

17 deutsche Blogs, die wirklich helfen, inspirieren und motivieren
Auf dem Blog von valeria-geizer.de

17 coole Blogs, die junge Menschen wirklich weiterbringen
Auf dem Blog anti-uni.com

33 coole Blogs, die Du lesen solltest
Auf dem Blog planetbackpack.de

Was Du beachten solltest, wenn Du einen Round Up planst

Wie Du siehst sind Round Up Beiträge sehr beliebt. In bestimmten Nischen, wie den Reiseblogs gab es bereits so viele Round Ups, dass sie nicht mehr ganz so effektiv sind. Dennoch sind sie ein wirklich gutes Mittel, um neuen Besucher zu bekommen, Dich mit anderen Bloggern zu vernetzen und erste Backlinks für Deine Seite zu gewinnen.

Falls Du jetzt also einen eigenen Round Up planst solltest Du einige Punkte beachten:

1. Die beteiligten Personen sollten schon über eine gewisse Reichweite verfügen.
Natürlich kannst Du auch eine Frage an Deine 5 besten Freunde stellen. Wenn aber keiner davon einen Blog hat oder auf der eigenen Seite 100 Leser im Monat, dann wirst Du darüber kaum neue Besucher bekommen.

2. Die Frage, die Du stellst sollte interessant für Deine Leser sein und Raum für wirklich interessante und/oder hilfreiche Antworten geben.
Welche Fragen brennen Deinen Lesern unter den Nägeln, die ein Experte beantworten kann. Was wolltest Du selbst schon immer mal von den führenden Köpfen Deiner Nische wissen?
Mach die Frage relevant für Deine Leser dann wird der Artikel auch gelesen und geteilt.

3. Stell sicher, dass es Deinen geplanten Round Up so noch nicht gab!
Gib die geplante(n) Frage(n) in Google ein und suche nach Beiträgen zu dieser Frage. Du willst etwas einzigartiges Schaffen und nicht das gleiche Thema noch mal aufwärmen.

Damit sollte einem erfolgreichen Round Up Beitrag eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

Deine Aufgabe für heute:
Erstelle Dir eine Liste mit Themen/Fragen, die Du Experten in Deiner Nische stellen möchtest!

Schreib mir in den Kommentaren wann Du Deinen ersten Round Up planst!

Warum Du einfach mal loslegen solltest (+Rückblick auf die letzten 2 Jahre)

sebastian und vito

Vor etwa 2,5 Jahren hatte ich einen totalen Tiefpunkt erreicht.

Nach 7 Jahren in Thailand, in denen es immer nur aufwärts ging, war ich wieder nach Deutschland umgezogen, weil ich dachte die Abwechslung zu brauchen. Gleichzeitig wollte ich meinen Vater in seiner Firma unterstützen. Leider wurde der Umzug nach Deutschland und die Mitarbeit in der Firma zu einem kompletten Desaster.

Ich verlor dabei über 25,000 Euro persönliche Ersparnisse, wurde richtig gehend depressiv und hasste die Arbeit mit meinem Vater, was sich auf unser Verhältnis auch nicht sonderlich gut auswirkte. Kein Wunder, dass ich einfach nur wieder zurück nach Thailand wollte.

Aber das war gar nicht so einfach.

Zumindest dachte ich das in meiner damaligen Situation.

Was den Ausschlag gab, dass ich es doch einfach machte und wie ich in der Folge einen erfolgreichen Blog startete mit dem ich heute den Großteil meines Lebensunterhalts verdiene beschreibt dieser Artikel.

Raus aus der Scheiße.

Wie gesagt begann alles damit, dass ich mich in einem riesigen Loch befand, das ich immer vezweifelt mit-den-Händen-um-mich-zeigend als „diese Scheiße da“ bezeichnete.

Ich wollte unbedingt wieder zurück nach Thailand. Und ich wollte mir den lang gehegten Traum erfüllen mit einem Online Business den Lebensunterhalt für meine Familie zu verdienen. Ich wollte von eigenen Projekten leben können, die mir wirklich etwas bedeuten und anderen Menschen nutzen. Ich wollte mir meine Zeit frei einteilen können und mein Geld va Online verdienen.

Vor 2,5 Jahren war ich von diesem Ziel jedoch sehr, sehr weit davon entfernt. Alles was ich wollte, war das die Scheiße in die ich mich manövriert hatte irgendwie vorüber geht.

Und in dieser Situation startete ich Mitte 2011 einen Blog unter dem Namen luftschlosser.net.

Das Ziel dabei: andere Menschen dabei zu unterstützen und zu motivieren ihre eigenen Träume zu leben. Er entstand aus meiner Überzeugung heraus, dass man auf diese innere Stimme hören sollte, die nicht aufhört uns an unsere wahren Träume und Leidenschaften zu erinnern.

Diese Stimme hatte mich dazu gebracht mir einige meiner eigenen Träume zu erfüllen, wie z.B. in Thailand zu leben und dort als Tauchlehrer zu arbeiten oder auch einen Job zu finden, der es mir ermöglichte durch die Metropolen Asiens zu fliegen.

Als ich mit der Seite startete war ich mir darüber sehr bewusst, dass ich zwar Menschen dazu motivieren wollte ihre Träume zu leben, aber selbst, zumindest vorüber gehend, sehr weit davon entfernt war das Leben zu führen von dem ich träumte. Ganz im Gegenteil. Schließlich steckte ich in einer tiefen, persönlichen, emotionalen und finanziellen Krise.

Dennoch legte ich einfach mal los.

Was dann passierte war erstaunlich!

Denn meine Energie kam zurück. Mein Optimismus. Meine Lebensfreude.

Ich hatte wieder ein Ziel vor Augen und das motivierte mich. Ich war wieder mit etwas beschäftigt, dass mir Spaß machte.

Und noch etwas geschah. Durch die Beiträge die ich verfasste, um andere zu motivieren motivierte ich v.a. auch mich selbst. Ich machte mir Gedanken nicht nur über meine Seite, sondern über meine eigene Situation und was ich wirklich wollte. Und ich traf endgültig die Entscheidung, dass ich wieder nach Thailand gehen würde.

Neustart in Thailand

So kratzten wir die letzten Ersparnisse zusammen, verkauften unsere Möbel und planten für 5 Monate in Thailand zu überwintern, um Abstand von dem Chaos des letzten Jahres zu bekommen. Und Klarheit wie es weiter gehen sollte.

Als die Entscheidung gefallen war wieder nach Thailand zu gehen beschloss ich auch einen neuen Blog zu starten. Einen Phuket Blog.

Darin wollte ich meine langjährige Erfahrung auf der Insel weiter geben. Aber es sollte mich auch dazu motivieren, die Insel nach unserer Rückkehr noch mal durch die Augen eines Neulings zu sehen.

Es war geplant, die Entwicklung dieses neuen Blogs auf Luftschlosser zu dokumentieren. Immerhin hatte ich mir ein recht ambitioniertes Umsatzziel von 2000 Euro im Monat nach einem Jahr gesetzt. Allerdings schlief die Arbeit am Luftschlosser Blog nach einigen Wochen in Thailand einfach ein.

Falls Du Dich fragst warum.  Es gibt einen einfachen Grund.

Als wir in Thailand ankamen genossen wir erst einmal etwas das Leben. Gleichzeitig steckte ich viel Zeit in die Entwicklung von Phuketastic. Und kurz darauf bekam ich ein Angebot mit Freunden eine neue Firma aufzubauen.

Ich entschied mich das Angebot anzunehmen und konzentrierte mich auf den Aufbau der Firma. In der verbleibenden Zeit schrieb ich weiter auf Phuketastic.

Die Seite kam langsam aber sicher ins Laufen. Die Besucherzahlen stiegen an. Ich bekam immer mehr Emails von Lesern, Anfragen von anderen Bloggern für Round Ups, Interviewanfragen, Kooperationsanfragen.

Erste Einnahmen kamen über die Seite herein.

Und plötzlich hatte ich keine Zeit mehr. Phuketastic, die neue Firma, Luftschlosser, Familie, das alles war zu viel. Ich musste mich entscheiden woran ich arbeiten wollte. Und entschied mich Luftschlosser vorerst hinten an zu stellen.

Ich denke rückblickend auch, dass die Seite Luftschlosser ihren Zweck für mich erfüllt hatte. Vielleicht ging es mir wirklich v.a. auch darum mich selbst zu motivieren mein eigenes Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Und das hatte ich geschafft.

Wir hatten uns wieder in Thailand eingelebt. Ein Auto gekauft, unseren Sohn im Kindergarten angemeldet, ein Haus gemietet. Meine Frau begann im Management eines Resorts* zu arbeiten. Wir genossen die Zeit und unser neues, altes Leben.

Wir kehrten nach den geplanten 5 Monaten nicht zurück nach Deutschland zurück. Warum auch. Schließlich waren wir wieder ganz in unserem alten Leben angekommen.

Phuketastic entwickelt sich weiter – Die Firma nicht

In den folgenden Monaten wuchs der Phuketastic Blog weiter und ich veröffentlichte meinen ersten Reiseführer – „Das Handbuch für den ersten Phuket Urlaub“. In der Folge baute ich auch weitere Einkommensströme auf, v.a. im Affiliate Marketing.

Nach 12 Monaten Phuketastic erzielte ich im Dezember 2013 zum ersten Mal Einnahmen von über 1,000 Euro. Mehr als mein früheres Gehalt als Tauchlehrer.

Im Januar 2014  erschien mein 2. Reiseführer „Phuket auf eigene Faust entdecken“ und zum ersten Mal spürte ich die Kraft eines Produkt Launch.

Die neue Firma läuft nicht an

Gleichzeitig lief die neu gegründete Firma bei der ich europäische Hersteller im Badbereich beim Vertrieb in Asien unterstützte nicht so an, wie geplant. Viel Aufwand, wenig Ertrag.

Da wir nicht noch einmal ein weiteres Jahr Zeit und Geld investieren wollten wurde das Projekt eingestellt.

Für mich bedeutete das:

Dass Phuketastic fortan für den Großteil unseres Familieneinkommens sorgen musste. Bis zum März 2014 konnte ich Phuketastic als Nebenprojekt betreiben und die entstehenden Einnahmen komplett auf die Seite legen. Doch seitdem bin ich komplett selbständig. Ohne Netz und doppelten Boden, wie in Deutschland:) Und mit einer Familie, die es zu ernähren gilt.

Aber das ist genau das was ich wollte. Wovon ich geträumt hatte, als ich in Deutschland im falschen Leben fest steckte.

Heute kann ich von zu Hause aus arbeiten. Die Einnahmen aus dem Phuketastic Blog, meinen Reiseführern und der Vermittlung von Reisedienstleistungen sind nach einem recht starken Einbruch zu Beginn der Nebensaison wieder angestiegen und reichen aus um davon leben zu können.

Und ich kann die Entwicklung und die Richtung meiner Geschäfte komplett selbst bestimmen.

Z.B. habe ich aufgrund von großer Nachfrage Phuketastic mittlerweile um eine Reiseagentur erweitert und biete diverse Leistungen für Phuket Urlauber an, wie Mietwägen, Ausflüge, private Touren etc.

Zudem habe ich Anfang des Jahres eine etablierte Firma übernommen, die Hochzeiten auf Phuket organisiert und mir damit ein weiteres Standbein aufgebaut.

1,5 Jahre nach unserer Rückkehr aus Deutschland habe ich nun also einen erfolgreichen Blog aufgebaut, der von über 20.000 Lesern pro Monat besucht wird und meinen Lebensunterhalt zu einem großen Teil finanziert. Ich baue mir ein echtes Business auf, dass ich von zu Hause aus betreiben kann, das mir erlaubt Zeit mit meiner Familie zu verbringen und das mir Spaß macht und in dem ich ganz ich selbst sein kann.

Und all das, weil ich vor 2 Jahren trotz der Umstände und meiner eigenen Zweifel einfach mal angefangen habe Schritt für Schritt in Richtung meiner Träume zu gehen. Weil ich, wieder einmal auf die kleine Stimme in meinem Hinterkopf gehört habe, die hartnäckig darauf gepocht hat, dass ich etwas ändern muss.

Bin ich am Ziel? Bin ich da wo ich endgültig hin will?

Heißt dass ich alles gereicht habe was ich wollte? Nein, noch lange nicht.

Ganz im Gegenteil. Jetzt geht es erst richtig los.

Ich möchte meine bestehenden Geschäfte ausbauen. Ich habe einige Produkte in Planung. Ich möchte die Prozesse automatisieren, mir Unterstützung in die Firma holen und mich mehr um die Planung und das große Ganze kümmern.

Denn ich glaube, daran, dass Wachstum und Entwicklung nie aufhören sollten. Ich habe neue Ziele, neue Herausforderungen, die es anzupacken gilt.

Und diese Seite hier ist Bestandteil meines nächsten ganz großen Zieles. Es soll hier v.a. um eins gehen, nämlich Dich dabei zu unterstützen dir ebenfalls ein Online Business rund um dein Wissen und deine Persönlichkeit aufbauen, das dir den Lifestyle ermöglicht von dem du träumst.

Ich bin heute mehr denn je davon überzeugt, dass wir unser Leben selbst in der Hand haben und unseren eigenen Weg gehen können und müssen. Ich bin überzeugt davon, dass Du in der Lage bist Deine Träume zu verwirklichen und Deinen eigenen Weg zu gehen.

Doch dafür musst Du anfangen und den ersten Schritt machen.

Du kannst alles erreichen was Du willst.

Aber Du musst anfangen.

Also leg los.