Interview mit Paul Meyns. Ein deutscher Auswanderer in Pattaya – Teil3

AUswandern nach Pattaya - Interview mit Pail MeynsTeil 3

Das ist der 3. Teil des Interviews mit Paul Meyns von auswandern-thailand.com, einem Deutschen, der mit Frau und Kind nach Thailand ausgewandert ist. Das Interview ist sehr spannend und ausführlich, warum ich es der besseren Lesbarkeit wegen in 3 Teile unterteilt habe.

In Teil 1 beschreibt Paul, wie es in nach Thailand verschlagen hat, wo er lebt und wie es ihm dort gefällt.
In Teil 2 dreht sich alles darum wie Paul seinen Lebensunterhalt bestreitet, ob er Thai spricht und was die Besonderheiten des Lebens mit Kind in Thailand sind.
In Teil 3 geht es dann darum, wie es Paul in Thailand insgesamt gefällt, ob er sich vorstellen kann für immer hier zu bleiben und seine Tipps für alle, die ebenfalls Auswandern möchten.

 9. Was gefällt Dir an Deinem Leben in Thailand? Was weniger? Gibt es etwas das Du vermisst?

Was mir gefällt, sind einmal die schon genannten gesundheitlichen Vorteile. Die Wärme ist das Wichtigste, die pure Sonne muss ich nicht unbedingt haben. Jetzt in der sog. Regenzeit, die in Pattaya ja immer sehr moderat ausfällt, ist es für mich oft genau richtig: warm, aber nicht heiß.

Was mir überhaupt nicht gefällt, ist der Umgang der Thais mit Abfall, Müll und Lärm, was eine andere Art von Abfall ist. Hier sind die schmalen Bürgersteige, z. B. an der Jomtien 2nd Road so kaputt, dass man dauernd auf die Fahrbahn ausweichen muss. Diese riesigen, kratergroßen Löcher und Baustellen bestehen anscheinend seit Jahren und sind mit Abfällen, Unrat und Wasser gefüllt und das Gras wächst heraus. Hinter unserer Condo-Anlage sind noch etliche freie Grundstücke, teilweise mit kleinen Seen. Die Grundstücke, die Seen und die Straßen werden von den Thais als beliebte Mülldeponien angesehen und täglich mehr zugeschüttet. Die Natur ist den Menschen hier keinen Cent wert. Dieses Verhalten stört mich immer noch oder immer wieder, aber grundsätzlich wusste ich vorher, dass es in Thailand und Süd-Ost-Asien so ist. Es war vor vierzig Jahren in Italien nicht viel anders, viel Müll an Stränden und Straßen. Allerdings waren die Straßen, Häuser und Plätze dort immer schon sehr schön anzusehen und eine Klasse für sich. Sehenswerte Architektur und ansprechende Bauten, schön gestaltete Straßen und Plätze, das fehlt hier in Pattaya und in Thailand generell völlig.

Was ich vermisse ist Kultur, d. h. schöne Kunstausstellungen von namhaften Künstlern in wunderbaren Museen oder Ausstellungshallen. Die vielen Wats und Tempel in Thailand sind schön und gut, aber auf Dauer genauso einseitig und langweilig, wie immer nur Kirchen oder Klöster anzuschauen.

Nahrungs- oder Genussmittel, die man hier nicht bekommt, lass ich mir gelegentlich von Freunden aus Deutschland mitbringen. Also an bestimmter Schokolade, an gutem Käse oder Salami fehlt es letztlich nicht. Und mein Jeeper auf manche Dinge hat auch nachgelassen.

10. Planst Du für immer in Thailand zu bleiben oder könntest Du Dir auch vorstellen wieder nach Deutschland zurück zu kehren?

Diese Frage kann ich nach gut einem Jahr überhaupt noch nicht beantworten. Ich kann mir vorstellen lange hier zu bleiben, ob in Pattaya oder anderswo entlang der Ostküste völlig offen. Ich kann mir gut vorstellen woanders in Thailand zu leben, aber eher in oder in der Nähe einer größeren Stadt. Chiang Mai hat mir gut gefallen, Udon Thani, Surin oder andere größere Städte im Isaan weniger. Aber man kann dort überall gut leben, wenn man einen schönen Platz für sich gefunden hat. Für die meisten wird der eher auf dem Land in der Nähe dieser Städte liegen. Soweit bin ich noch nicht. Unser Grundstück im ländlichen Isaan, auf den Namen unseres Sohnes gekauft, wird von der Familie bewirtschaftet und es wachsen Mangos, Bananen, Süßkartoffeln und vieles andere dort und das wird so bleiben.

Es wird auch sehr von unserem Sohn abhängen, wenn er nächstes oder übernächstes Jahr in die Schule gehen muss, wo wir leben werden. Bis dahin werden wir wissen, ob wir als Schulstandort Deutschland oder Thailand für ihn wollen. Und dort werden wir dann auch den größten Teil des Jahres leben. Leider sind die Ferien in D. so zerhackt und übers Jahr verteilt und es gibt keine wirklich langen Sommerferien wie in anderen Ländern, in denen man dann länger nach Thailand gehen könnte. Hinzu kommt: Meine Frau lebt ohnehin viel lieber in Deutschland und es wäre überhaupt kein Problem für sie wieder dort zu leben, auch weil sie dort leichter eine Arbeit findet und zu besseren Bedingungen als in Thailand. Und das kühl-nasse Wetter, ist nur ein Thema für Deutsche. Thais gehen da anscheinend anders mit um. Sie hat noch nie in D. gefroren oder auch nur einen Tag übers Wetter gejammert.

11. Hast Du abschließend ein paar Tipps für auswanderungswillige Leser bereit?

Man sollte vorher unbedingt ein paar Mal im Land gewesen sein und möglichst sich schon vorher mehrere Orte angesehen haben. Man sollte die Übersiedlung, egal ob ganzjährig oder nur für mehrere Monate jedes Jahr, sehr genau planen. Vor allem sollte man seine Finanzen nicht rosig rechnen, denn das Leben ist in Thailand für Farangs wesentlich teurer als für Thais, weil wir nicht so “ärmlich” leben können und wollen wie diese. Früher wurden mal 300, dann 500, jetzt 800 Euro als gesamte Lebenshaltungskosten für Thailand genannt, mit denen man hier gut (!) leben könne. Ich rede hier nicht von den reinen Kosten für Nahrung, Unterkunft und Kleidung, sondern denke dabei an alle möglichen Kosten, auch wenn manche nur unregelmäßig oder selten auf einen zukommen.

Ich würde sagen, auch mit 800 € muss man sich schon deutlich einschränken und darf nur noch jeden Tag Reissuppe und Nudeln an einer Garküche essen. Vor allem, wenn man die Kosten für eine Krankenversicherung hinzu rechnet und das sollte man unbedingt. Auch ein eventuell mal notwendiger oder erwünschter Rückflug und dessen Kosten werden meistens großzügig übersehen und bleiben außen vor. Und wenn, dann werden nicht wirklich alle Kosten zusammen gezählt. Ein Flug besteht nicht nur aus dem Preis für das Ticket, da kommen noch die Kosten für An- und Abfahrten, Versicherungen, Verzehr, evtl. Zwischen-Unterkunft und andere Dinge hinzu. Das läppert sich.

Und mit Kindern kann Thailand sehr, sehr teuer werden, vor allem, wenn man europäische Standards an Schulbildung anstrebt. Schulgeld von bis zu 800 € monatlich sind nichts Ungewöhnliches. Und drei Krankenversicherungen, die in Thailand und mindestens einige Wochen jedes Jahr auch in Deutschland gelten, kosten eine Menge Geld. Wir zahlen aktuell rund 550 € und das ist vergleichsweise noch nicht mal viel. Wer über 65 oder 70 ist, kann das leicht schon für eine Person aufbringen müssen jeden Monat. Eine abgespeckten Thai-Versicherung, wo beispielsweise nur ein stationärer Aufenthalt bis zu gewissen Höchstsummen versichert ist, ist einiges billiger. Aber dafür hat man eben auch ein größeres Risiko, dass man damit nicht hinkommt. Nehme ich einen meiner drei schweren Unfälle, weiß ich, dass ich das hätte in Thailand nicht behandeln lassen können und hätte die Thai-Versicherung dann auch die Behandlung in Deutschland plus anschließender Reha bezahlt. Vom Flug ganz zu schweigen. Wohl kaum!

Für viele Ältere ist Thailand dennoch die beste aller Lösungen, die haben sich gut eingerichtet hier und kommen klar. Das gilt für die Mehrheit, aber eben nicht für alle. Eine nicht gerade kleine Minderheit an älteren (oft auch schon jüngeren) Farangs kommt eben nicht so gut zurecht. Hier nicht und wahrscheinlich in ihrer Heimat auch nicht. Manche führen auf Grund des engen Finanzrahmens notgedrungen einen eher ärmlichen Lebensstil, das macht meistens nicht glücklich und andere fassen nicht richtig Fuß hier. Da wird dann vieles mit Alkohol und Sex, wenn das Geld dafür noch reicht, immer wieder zugedeckt. Bis es irgendwann nicht mehr geht. Etliche leben ein eher karges Leben hier und ich glaube nicht, dass sie sich ihren Lebensabend wirklich so gewünscht haben. Für das nächste Non-Immigrant-Visa muss man ein Bankguthaben von bis zu 800.000 Baht nachweisen können und sich u. U. dieses immer wieder bei Bekannten zusammen leihen und für drei Monate auf das eigene Thai-Konto packen, weil man diese Bescheinigung der Bank über die Ersparnisse braucht. Oder man spart auf einige tausend Baht, um das Visum in der Immigration “unter dem Tisch zu kriegen”. Das macht jedes Jahr enormen seelischen Druck, vor allem, wenn es mal nicht mehr klappen sollte.

Ich kenne hier Rentner, über 70, die haben einige tausend oder eher zehntausend Euro Ersparnisse und sich genau ausgerechnet wie viele Jahre sie ihren Pattaya-Lifestyle mit Wein, Bier und Weib noch so weiterführen können. Und wenn in einigen Jahren das Geld verpulvert ist, werden die meisten vermutlich nicht sagen, ach, waren das schöne Jahre hier und ich bin dankbar dafür und jetzt lebe ich halt die kommenden Jahre ohne all diese schönen Dinge weiter bis an mein Ende. Das dürfte schwer werden, vor allem, wenn dann noch gesundheitliche Probleme, die bei etlichen irgendwann hinzu kommen.

Irgendwann wird der thailändische Staat womöglich eine Krankenversicherung zur Pflicht machen und dann dürften mindestens 50 % der über 65jährigen hier finanziell nicht mehr zurecht kommen und nach Deutschland zurück müssen. Dieses Damoklesschwert ist noch einigermaßen weit weg, aber nicht ganz unrealistisch.

Und man sollte, auch wenn es einem manchmal schwer fällt, lernen, über vieles hinweg zu sehen, was hier nicht klappt oder einfach anders ist. Sonst macht man sich das Leben zu schwer und wird zu einem freudlosen Nörgler. Und wer die Männergruppen an den Beaches und in den Bars kennt, die dort jeden Tag aufschlagen, der weiß, dass meistens geschimpft wird, auf alles in Deutschland sowieso und auf Thailand im Besonderen.

Das soll nicht heißen, dass man alles gut finden soll, wie es hier ist. Man muss halt wie sonst auch im Leben differenzieren können, zwischen dem was einfach Thailand und seine Menschen ausmacht und auszeichnet und dem was abstellbare und nicht tolerierbare Mängel sind. Wenn zum Beispiel in einer Condo-Anlage kein einziger Feuerlöscher greifbar oder installiert ist, bzw. alle nicht mehr zulässig sind, da viel zu alt und sie nie überholt wurden, dann sollte man das nicht mit DiT, “Das ist Thailand” und mit einem herzhaften Lachen übergehen. Denn das ist einfach nur kriminell und sonst gar nichts und muss dringend geändert werden.

Paul, vielen Dank für das Interview!

Hier findest Du Teil 1 und Teil 2 dieses Interviews.

8 Antworten
  1. Heinz
    Heinz says:

    Ziemlich ehrlicher und direkter Artikel der schonungslos mit der Realität umgeht. Während dem Lesen ertappt man sich bei der Frage im Hinterkopf warum ist man denn hier? Was könnte man selber ändern und oder was macht es denn trotzdem so schön hier zu sein?
    Sicher erschwerend zu einer Veränderung ist die Verantwortung für ein Kind was jedoch nichts mit den guten Beschreibungen von Land, Umgebung, Abfall, Lärm und Leuten zu tun hat. So ist es halt auch hier unglaublich wichtig WO(!) man lebt und ich wäre gespannt für welche Lösung sich diese Familie entscheidet, noch ist ja auch mit Kind Zeit.

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  2. Chris
    Chris says:

    Ein sehr interessantes Interview. Paul liefert mit seinen realistischen Ausführungen ein ungeschminktes Bild über das Leben in Thailand. Das sollten sich Auswanderer unbedingt durchlesen. Vor allem Kind und Familie machen das ganze Unterfangen nochmal deutlich schwieriger und erfordern extra Planung und Sicherheiten. Da hat es die jüngere „Online-Generation“ doch deutlich einfacher hier, wenn die einzigste Vorraussetzung bei der Wahl des Wohnortes „schnelles internet“ ist und man seine Arbeit von überall aus erledigen kann. Ich wünsche alles Gute und das die richtigen Entscheidungen für die Entwicklung des Kindes getroffen werden. Aber ich denke das wird Paul und seiner Frau auf jeden Fall gelingen.

    Gruß aus BKK

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  3. Helmut
    Helmut says:

    ein gutes Interview mit einem Realisten, der den europäischen Idealisten eigentlich die Augen öffnen sollte, was leider sicher wenig Erfolg haben wird. Das Problem Schulbildung wird hier verkannt oder ignoriert und Thailand wird sich sehr anstrengen müssen, bei einem gemeinsamen SO-Asiatischen Markt, um nicht von den anderen Staaten überholt zu werden.
    Ich wünsche Paul und seiner Familie weiterhin alles Gute in Thailand

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  4. Walter Schroeder
    Walter Schroeder says:

    naja, wenn man das liest, fragt man sich warum ist er mit seiner Familie überhaupt nach Thailand ausgewandert. Eigentlich sagt er ja kein gutes Wort über Thailand (außer über das Klima).
    Das man Thailand nicht mit Deutschland oder anderen Europäischen Ländern vergleichen kann ist ja wohl klar. Was die schlechte Luft und den Smog betrifft habe ich das nicht so empfunden. In den Deutschen Städten ist die Luft auch ganz schön dreckig. Selbst in Bangkok habe ich das nicht so empfunden. Bedingt durch die viel Garküchen an den Straßen und den dort auf den Boden fallenden Lebensmittel ist durch das heiße Klima natürlich schon mal ein fauliger Geruch in der Luft Die Verkehrsdichte ist zumindest in Bangkok schon sehr hoch. Bangkok ist aber auch eine Millionen Metropole. Mir hat es jedenfalls sehr gut in Bangkok gefallen. Die Kontraste zwischen arm und reich sind aber schon sehr krass dort.
    In Jomtien kann ich seine schlechten Eindrücke gar nicht teilen. Dann schon eher in Pattaya.Ok, die baulichen Defizite sind natürlich vorhanden.
    Ich werde jedenfalls wieder nach Thailand fliegen, denke ich. Ob ich allerdings nach Thailand auswandern würde, weiß ich nicht.
    Gruß aus Deutschland

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  5. Peter
    Peter says:

    Paul hat relativ objektiv darüber geschrieben wie er sein Leben in Thailand insbesondere in Pattaya empfindet.
    Genauso recht hat er das Thailand,da nie kolonisiert war im eigen Sumpf stecken geblieben ist und keine nützlichen Impulse von ausen bekommen hat und nur bedingt durch die Kriege in den Nachbarstaatem einen gewissen Vorsprung hat den aber wiederum auch auf Kosten der Natur und der Entwicklung nur einseitig genutzt hat.
    Man kann es eben nicht vergleichen und sollte man auch nicht, für viele die nur zu Urlaub kommen und in 3-4 Wochen nur sie Sonnenseite kennenlernen ist es das Paradies.
    Aber jede Medaille hat nun mal 2 Seiten und wo Sonne ist, ist auch Schatten.
    Ohne die sprache zu sprechen und lesen zu können ist man egal wo auf der Welt verloren und wird überall über den Tisch gezogen.
    Ich bin selbst mit einer Thai verheiratet und war unzählige male in Thailand auch mit meinen Söhnen und habe im Bekanntenkreis entsprechend viele Paare dtsch/thai und mal von Unterschieden in der Anschauung und im Standard abgesehen. Solch ein Schritt sollte sehr gut vorbereitet und geplant sein. Es lieget eben mal nicht gleich um die Ecke.
    Und als Farang bleibt man Farang und wird so gut wie nie wirklich dazu gehören, das wollen die thais auch gar nicht und das muss man berücksichtigen.
    Wie gesagt muss jeder für sich entscheiden aber einfach mal blauäugig auswandern , ankommen udn wollen geht schon mal gar nicht.
    In diesem Sinne
    Grüße aus regnerischem Süddeutschland
    Peter

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  6. Jürgen
    Jürgen says:

    Seit dem 01.10.2014 sind wir ( beides Rentner) ausgewandert, nach dem wir uns das reiflich, immerhin 7 Jahre, überlegt haben. Immer nur die Wintermonate hier in Patong zu verbringen, war uns zu umständlich und zu teuer, wegen der Flüge. (Die Business-Flüge waren ja früher noch bezahlbar.) Für uns sind es zwei Gründe: 1. das Klima und 2. die Steuer. Wir möchten noch etwas von dem Ersparten haben. Die Parlamentarier in D. die über unsere Geld verfügen, sind überwiegend Beamte und brauchen sich somit Gedanken über ihren Lebensabend zu machen. An den Dreck an allen Ecken muß man sich gewöhnen. Schade nur, dass hier kein Machtwort (möglichst von ganz „oben“ gesprochen wird. Durch das Internet bzw. Skype sind wir mit unseren Freunden und Bekannten verbunden. Das muß reichen. Wichtig ist, darauff wurde auch hingewiesen, eine Krankenversicherung. Meine Frau hatte vor sieben Jahren einen schweren Unfall (Schlüsselbein, Rippen, Knie kaputt), der hier im Phuket International Krankenhaus super behandelt wurde. Also keine Notwendigkeit nach D. zurück zu fliegen. Das Krankenhaus hat direkt mit der Versicherung abgerechnet. Ich hatte gehofft, dass sich einiges geändert, bzw. verbessert hat: konnte jedoch nur feststellen, daß die Schlange nach der Landung immer noch so lang war und es 40 Minuten dauerte, bis der Immigration Beamte den Paß durchgeblättert hatte und 3 Stempel reingedrückt hatte. Dass die Limosine immer noch 800 Bath kostete für die Fahrt nach Patong und es keine Liegen mehr am Strand gibt. Die Urlauben sind etwas erstaunt darüber. Aber das scheint ja wohl das „größte Ärgernis“ der Militärregierung gewesen zu sein. Mal sehen, was jetzt noch kommt. Ich bin erst den 2. Tag hier.
    Liebe Grüße Jürgen

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  7. Fabian
    Fabian says:

    Gut dargestellt. Ein paar wenigen Dingen / Sichtweisen möchte ich widersprechen: anders als der Interviewte es schreibt, möchte ich auf gar keinen Fall mehr englisch in deutschland sehen sondern mehr polnisch, französisch, russisch, türkisch, ja gerne auch thailändisch.

    Englisch lernt man nebenher, die wichtigen Sprachen der Nachbarn mit Mühe und die müssen Vorrang haben, aber eine andere Geschichte…

    Ich frage mich oft, ob sich nicht sehr viele Auswanderer etwas vor machen. Wer hier auf der Flucht ist vor einem gescheiterten Leben, wird in der Fremde erst recht nichts zu Stande bringen.

    Wer aber in Deutschland gut drauf ist, lebenstüchtig, gut ausgebildet, seelisch stabil, fleissig und optimistisch…ja der wird auch in Thailand möglicherweise gut klar kommen.

    Bitte nur bedenken, dass lange Auslandsaufenthalte riesige Löcher in der Rentenkasse mit sich bringen und in Thailand wohl eher keine großen Ersparnisse angehäuft werden können…

    Ansonsten: nur zu! Macht was draus, die Welt ist groß!

    Antworten
  8. Jürgen
    Jürgen says:

    Hallo Fabian, was hat Dein Beitrag mit meinem Kommentar zu tun. Und was soll das: „auf keinen Fall mehr englisch in Deutschland“
    Hast Du was getrunken oder habe ich etwas nicht verstanden??

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